Verschiedenes

2 Veröffentlichungen im Tagesspiegel zum Thema "Berlin 1920 / 2020 / 2070?"

A4,5 Millionen Einwohner sind die Meßlatte“ 

Bald sind es 100 Jahre her, dass sich die Einge­mein­dung von sechs Städten, 50 Gemeinden  und 27 Guts­bezirken die Metropole in ihren heutigen Gren­zen entstand. Was lässt sich aus der visionären Grün­dung  Groß-Berlins auf die heutige Zeit übertragen? Ein Interview mit dem Stadtplaner Bodenschatz 

B) Von Groß-Berlin zu noch-größer-Berlin 
B1)Von Groß-Berlin zu noch-größer Berlin
Wo Wachstum statthaft ist

Grundlegende Strategiewandel sind nicht durch  unkoor­diniertes "Klein-Klein" zu erreichen. Wenn über neue Stadtquartiere, respektive wachsende Großstädte neu nachgedacht wird, wie dies Mecklenburg-Vorpommern mit Blick auf Berlin derzeit tut, müssen Faktoren wie Klimawandel, Mobilität und Demografie einbezogen, ein großer Wurf versucht werden. .........

B2) Architekten- und Ingenieur-Vereine schreibt Ideenwettbewerb aus Die Stadtlandschaft im Südosten Berlins, gesehen vom Architekten und Hochschullehrer Albert Gesner von der Südbahnstraße zum Müggelsee für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910. Gessner arbeitete auf dem Gebiet des Geschosswohnungsbaus – er trug zur Entwicklung des großstädtischen Miethauses bei. 

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)


9. Oktober 2019, Tagesspiegel, Bernhard Schulz

Über die Treppe ins Glück / James-Simon-Galerie wird endlich eröffnet

Nun ist die Museuminsel vollständig bebaut. An diesem Freitag wird, als letztes Glied, die James-Simon-Galerie eröffnet. Angela Merkel wird die Rednerliste mit einer Ansprache beschließen, und dass diesmal die Bundes­kanzlerin, nicht ihre Kulturstaatsministerin redet, unter­streicht die Bedeutung, die dem Vorgang im politischen Berlin beigemessen wird. Ältere erinnern sich noch des ersten Auftritts eines Bundeskanzlers auf der Museums­insel: Das war im Jahr 1999, als Gerhard Schröder zur freudigen Überraschung der Anwesenden die vollständige Übernahme künftiger Bau- und Sanierungskosten der Insel durch den Bund ankündigte......Zum Weiterlesen bitte diese Zeile anklicken (P pdf 771a)

7. Oktober, Der Tagesspiegel, Bernhard Schulz

Aus Alt mach Neu

Großartig in der Kaiserzeit, verfallen nach dem Krieg, von Chipperfield gerettet: Vor zehn Jahren wurde da Neue Museum wiedereröffnet........Den vollständigen Text könnne sie durch Anklicken. dieser Zeile aufrufen (P pfd 781).

Ausgabe 2 / 2019, Nikolaus Bernau

KULTUR NEU DENKEN Wer das Kulturform retten will, muss den Kunstglauben des Bildungsbürgertums zu den Akten legen

ES IST SCHWER, sich das beim Anblick des heutigen Kulturforums vorzustellen: Hier wurde einmal wirklich ganz groß gedacht. Das West-Berliner Bürgertum und seine Politiker versuchten seit Beginn der 1960er-Jahre, mit diesem Kulturforum eine gesell­schaftliche Utopie zu bauen. Ein aus den angeblichen Niederungen des Alltags und der Politik herausgehobenes Stadtviertel sollte entstehen, wie es sich der deutsche Idealismus des frühen 19. Jahrhunderts erträumte, eine modernistische »Stadtkrone «, wie sie sich expressionistische Künstler um 1919 erträumten. Die Tradition der 1841 von König Friedrich Wilhelm IV. an der Stelle der heutigen Museumsinsel a usgerufenen »Freistätte für Kunst und Wissenschaften« mit Kunstsammlungen, Bibliotheken und Instituten sollte in ein modernes, demokratisches, egalitäres Zeitalter ohne Hierarchiezeichen wie Achsensymmetrien, hohen Podien oder geraden Zugangstreppen weitergeführt werden.....Zum Weiterlesen des vollständigfen Artikels bitte firde Zeile anklicken (Z pdf 532F). 

 

 

hWeitere Artikel zum Kulturforum sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.  Diese können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen und dann bitte die Überschriften der Abschnitte ebenfalls anklicken.   

Juni 2019, Die Planerin, R. L. Schoen

Das Gross-Berlin-Jubiläum

Eine Chance, die Berlin nutzen sollte (Abbildung aus Wikipedia)


Sich ein anderes Berlin vorzustellen, als das 1920 geschaffene, fällt heute schwer. Groß-Berlin – mittlerweile ohne
das Groß davor – ist eine allgemein akzeptierte Tatsache. Dabei war der Beginn dieser längst überfälligen Gebietsreform[ alles andere als einfach. Aus Spandau und weiteren westlichen Vorstädten tönte es „Mög schützen uns des Kaisers Hand, vor Groß-Berlin und Zweckverband.“ Mit der neuen Weimarer Reichsverfassung und ohne des Kaisers Hand stimmten SPD, USPD und Teile der linksliberalen DDP im April 1920 im Preußischen Landtag für die Zusammenlegung. Dieses von erfahrenen Verwaltungsbeamten wie Adolf Wermuth, Berliner Oberbürgermeister (1912–1920), und Alexander Dominicus, Oberbürgermeister von Schöneberg (1911–1921), über viele Jahre verfolgte Projekt, sollte den kommunalen Flickenteppich endlich in eine handlungsfähige Einheitsgemeinde überführen. Beide stehen hier stellvertretend für weitere Persönlichkeiten, beide versierte Juristen, Wermuth parteilos. Obwohl Schöneberg dabei seine Selbstständigkeit verlor und zu einem der 20 neuen Stadtbezirke heruntergestuft wurde, war Dominicus klar, dass die Zukunft der Stadt nur mit einer effizient geführten Einheitsgemeinde erfolgreich zu gestalten war.....Zum Weiterlesen bitte diese Zeile anklicken (P pdf 768).

22. Mai 2019

ABSCHLUSSBERICHT Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No 10 am 8. und 9. Mai 2019 zur Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht

In der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht werden wesentliche Aspekte der aus den 1960er Jahren stammenden Baunutzungsverordnung infrage gestellt und eine Befassung mit einer neuen Städtebauverordnung gefordert. Die gültige Baunutzungsverordnung widerspricht dem Leitbild der Europäischen Stadt, wie sie in der Leipzig Charta von 2007 formuliert ist. Die Tagungsteilnehmer waren sich nach lebhafter Diskussion darüber einig, dass die Änderung der Gesetz­gebung überfällig ist. Die anwesenden Planungsdezernenten beklagten, dass die Entwicklung urbaner Stadtquar­tiere nur mit einem enormen (Personal-)Aufwand und unter Umgehung der aktuellen Gesetze möglich ist. Eine juristisch unsichere Situation, die die Gefahr von langwierigen Gerichtsstreitigkeiten nach sich zieht. Klare Regeln für einen qualitätsvollen Städtebau wurden sowohl von Planern, Architekten sowie Vertretern der Immobilienwirtschaft gefordert. Denn die Stadt, die viele sich wünschen, kann mit den bestehenden Gesetzen aus dem letzten Jahrhundert nicht gebaut werden..........Zum Weitelresen des vollständigen Artikels bitte diese Zeile anklicken (P pdf 767).