Verschiedenes

Vermietung von Räumen in der Bauakademie-Simulation

Der Förderverein Bauakademie bzw. die Errichtungsstiftung Bauakademie vermieten keine  Räume in der Simulation der Bauakademie. Bitte wenden Sie sich an die Firma Global Sunshine Live­commu­nication, Bleibtreustraße 38,
10623 Berlin. Tel.: +49 30 887 165 97 0; e-mail:
bauakademie@gslive.de
 
Internet (bitte anklicken) und dann gegebe­nenfalls  ein neues Fenster öffnen.

 

Der Tagesspiegel / FAZ und Dritte

Zur Stadtwerkstatt: März / April 2019: In die Mitte gehen und bleiben / Berlins Mitte sehnt sich nach Kiezleben


Zum Lesen der vier  Artikel A bis D bitte diesen Link anklicken (20199327 P pdf 758).

A) In die Mitte gehen und bleiben  

Mitte steht das Schönste noch bevor: Am Fuße des Fern­sehturms, gegenüber vom Humboldt Forum, öffnet der „Garten der Welt­kulturen“ mit Gewächsen aus allen Kontinenten. Von dort geht es weiter, zum Roten Rathaus, zu einer Veranstaltung des Regie­renden Bürgermeisters. 70.000 Menschen sind gekommen. ..........

B) Debatte zur Belebung des Stadtzentrums bleibt im Ungefähren

Um die Neugestaltung der Berliner Mitte, um die Bele­bung des alten Stadtzentrums wird seit Jahren gerungen,Die öffentliche Stadtdebatte darüber ist nach einer Ver­an­stalung im Herbst im Rahmen eines Bürgerdi­alogs wieder zum Erliegen gekommen - bis sich die "Stiftung Zukunft Berlin", wie berichtet, in dieser Woche erneut zu Wort meldete. Ihr geht es vor allem um die Wegebe­zie­hungen zwischen Molkenmarkt und Rotem Rathaus...........,

 

C) Am Gesamtkonzept arbeitet niemand

Die Debatte um die Neugestaltung der Berliner Mitte kommt trotz einer Veranstaltung am Donnerstagabend ("Von Begegnung bis Rückzug – Rathausforum weiter­denken") nicht voran. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher präsentierte vor rund 70 Teilnehmern in der "Stadtwerk­statt" (Karl-Liebknecht-Straße) ;;:war die Ergebnisse einer ökologischen und stadtklimatischen Untersuchung der Berliner Mitte. Doch ein Erkenntnisgewinn war der 74-seitigen Untersuchung nicht zu entnehmen: "Für das ge­samte Untersuchungsgebiet lässt sich festhalten, dass vielfältige Qualitäten existieren, die zu sichern sind bzw. potentiell in den unterschiedlichen Teilräumen verstärkt werden können ...............

...................Der Vorschlag, dass sowohl die Befürworter des Frei­raums als auch die Befürworter einer Bebauung ihre Posi­tionen darlegen, damit diese zur Kenntnis genom­men werden können, wurde abgelehnt*. Die Senats­ver­wal­tung ziehe "wie ein Eisbrecher durch die Wogen der Bürgerbewegung" und setze ihren schon längst fest­ge­setzten Plan. um, schrieb ein Bürgerbewegter. dem Ta­gesspiegel. "In der Stadtwerkstatt kreist man theo­re­tisch um das Thema und den zentralen Bereich herum und beim Senat liegt noch immer nichts an Konzepten für den Kernbereich, insbesondere für den "Platz  der De­mokratie vor“, sagte der frühere Präsident der FU Ber­lin, Rolf Kreibich, der sich ebenfalls für eine neue Mitte engagiert. „Für diesen Ort setzt sich momentan keine Senatsverwaltung oder Stiftung der Parteien ein.“*

 *) Einfügung: Diskussionsbeitrag der Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e.V. Die Wieder­ge­win­nung der historischen Altstadt zwischen Bahnhof Alexanderplatz und Spree auf der Grundlage der 10 Bür­gerleitlinien und strittigen Thesen. (Siehe Datei: 20190321 Lutz Mauersberger:
Wiedergewinnung des Rathaus-Forums) - bitte anklicken -

 

**Die Veranstaltungsreihe wird auch kritisiert, da die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihre Sicht der Dinge umsetzen will und offenbar nicht beabsichtigt, sich mit Anregungen von Bürgervereinen zu beschäftigen und sich dabei auf Entscheidungen des Abgeordnetenhauses bezieht. 

 

Bürgerschaftliche Mitverantwortung (Vorschläge)

Vorschläge der Gesellschaft Historisches Berlin und der Stiftung Zukunft Berlin zur bürgerschaftlichen Mitverantwortung.
Die Unterlage können Sie durch Anklicken aufrunfen

1) dieser Zeile  (pdf 20190329)
2) Seite Verschiedenes dieser Homepage




D) Ewig grüne Mitte***

Für den Senat ist die Debatte um eine mögliche Bebau­ung der Fläche zwischen Fernsehturm und Spree, Ma­rien­kirche und Rotem Rathaus eigentlich längst be­endet. Eine "Grüne Oase" soll das Areal bleiben, um so den Menschen und dem Stadtklima zu dienen. Doch jetzt hat die Planungs­grup­pe Stadtkern im Bürgerforum Berlin einen Vorschlag gemacht, der beides zusam­menbringen soll: die schrittweise Neubebauung der Flä­che und das Stadtgrün.

** * Einfügung: Als unverzichtbares Instrument für weitere Entscheidungen im Untersuchungsbereich zwischen Bahnhof Alexanderplatz und Spree (Großer Freiraum) wurde ein Gutachten zu klimatischen und ökologischen Bedingungen erarbeitet:  20190326 Oekoloogische Stadtklima-Studie. Die Studie können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20190226).


Zum Lesen der vier  Artikel A bis D bitte diesen Link anklicken (20199327 P pdf 758).

 




E) Die Altstadt als Kampfplatz

Was freilich heißt "Mitte", wenn von Berlin die Rede ist? Der Begriff ist, angesichts einer polyzentralen Stadt­struk­tur, alles andere als eindeutig. Entsprechend versteht jeder etwas anderes darunter. Üblicherweise unterscheidet man folgende  Teilzentren: Die "City", die sich seit des Kaisers Zeit im Bereich der Dorotheen- und Friedrichstadt kon­zentrierte, mit dem Schwerpunkt auf dem prägenden H, das von Unter den Linden, Friedrichstraße und Leipziger Straße gebildet wird. Dann der "neue Westen" rund um die Gedächtniskirche sowie die Spandauer Vorstadt. Goebel indes widmet seine Aufmerksamkeit voll und ganz der "Altstadt": dem Siedlungszwilling Berlin/ Cölln, also den Bereich um Spreeinsel mit dem Friedrichswerder bis hin.

Den vollständigen Bericht von Robert Kaltenbrunner in der FAZ vom 8. August 2018 über das Buch  "Berlin-Mitte" von Dr. Benedikt Goebel können Sie durch Abklicken dieser Zeile aufrufen. (P pdf 718)

Ea) Siehe auch 
Artikel von Reinhart Bünger im Tagesspiegel vom 1. September 2018: Auf der Suche nach dem öffentlichen Wohnzimmer: „Alte Mitte – neue Liebe“: Initiative schlägt Platz der Demokratie vor - Datei P pdf 743 - . (bitte hier anklicken)

F
)  6.4.2019 Der Tagesspiegel: Berlins Mitte sehnt sich nach Kiezleben

Die historische Berliner Mitte zwischen Fernsehturm und Humboldt-Universität . braucht mehr Leben, am besten auch mit Wohnhäusern und Kiezgefühl. So lautete das Resümee einer gut besuchten Gesprächsrunde am Mitt­woch im ehemaligen Staatsratsgebäude am Schlossplatz 1: .Die frage nach der Zukunft der historischen Stadtmitte stellt sich jetzt umso mehr, da die Schlossrekonstruktion mit dem Humboldt Forum und der U-Bahnbau dem Ende entgegen gehen::::: Zum Lesen des vollstäbdigen Artikels bitte dies Zeile Anklicken (P pdf 761)..

 



F) Weitere Informationen zur Berlinrt Mitte befinden sich u.a. auch auf der Seite Veranstaltungen. Zum Aufrufen bitte hier anklicken -.




 

Stiftung Zukunft Berlin: Bürgerschaftliche Mitverantwortung / Berlin-Forum - GHB

A) Vorschlag der Stiftung Zukunft Berlin: Bürgerschaftliche Mitverantwortung:„STADT DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER (Gemeinsame Entscheidungsvorbereitung) / Berlin-Forum (B)

Fünf Grundsätze für bürgerschaftliche Mitverantwortung 


1) Bürgerschaftliche Mitverantwortung ist ernsthaft gewollt.

2) Es ist klar, worum es geht.

3) Die Auswahl der Mitwirkenden ist begründet.

4) Das Verfahren ist angemessen und transparent; seine Steuerung ist neutral.

5) Die Bürgerinnen und Bürger bleibven nach Abschluss des Vorhabens beteiligt.

Den vollständigen Text der Unterlage können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20190325)

 

B) Berlin-Forum

Wir machen den' bisher auch woanders noch nicht untemommenen Versuch, Stadtgesellschaft. einschließlich der Schwächeren, der "stillen Gruppen", zu Wort kommen zu lassen. Die Gesellschaft einer Stadt zeichnet sich normalerweise durch unterschiedliche Interessen und Wahrnehmungen und vielfältige Stimmen aus. Sie ist fragmentiert. Das ist nicht zu kritisieren, aber: In einer Stadtgesellschaft wie Berlin steckt mehr: die Zuneigung zur gemeinsamen Stadt. die Identifizierung mit ihr, das Wissen um ihre Chancen und Gefährdungen, das Interesse und die Verantwortung für das Gemeinwohl. Und nach unserer Überzeugung: die Fähigkeit zur Kooperation. ....Zum Lesen des vollständigen Textes bitte diese Zeile anklicken (pdf 20190401) 


C) Information der Gesellschaft Histrisches Berlin  zur Abreitsweise der Stdtwerkstatt - Den Tesxt dieser Unterlage können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (pdf 30190329).

Dezember 2017 bis Oktober 2018 und 15.3.2019

Neue Frankfurter Altstadt Presseartikel FAZ / Tagesspiegel / Die Zeit / Monumente

Die Dateien A bis H könnnen Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Za pdf 452oA).
Dezember 2017 bis Mai 2018 und März 2019

A) Wertvolle Materialien, traditionelle Handwerkskunst, alles vom Feinsten. Mit seiner neuen Alstadt, die auch im Manufactum-Katalog stehen könnte, macht sich Frankfurt selbst ein Geschenk. Als eine Praline oben darauf gibt es das Belvederchen.................. 

B) Die Eröffnung findet schrittweise statt. Noch wird an der "neuen Altstadt" Frankfurts gebaut. Erst am 9. Mai sollen die Bauzäune verschwinden, die offizielle Eröffnung des Viertels ist für Sep­tember geplant; dann wird man dort, wo das Technische Rathaus stand, fünfzehn rekonstruierte historische Häuser und zwanzig Neubauten im Altstadtstil besichtigen können.

C)  Wir haben das Haus am rechten Fleck
Die gefeierte neue Frankfurter Altstadt geht auf die Initiative eines Rechtsradikalen zurück. Und das ist kein Zufall.

Die "neue Frankfurter Altstadt", jene Ansammlung von re­kon­­stru­ierten und in Stil und Kubatur·alter Häuser neu errichtt1ter Gebäude, die zurzeit dort entsteht,· wo einst das brutalistische technische Rathaus stand, ist ein Lieblingsprojekt der Frankfurter

Lokalpolitik geworden. Die drängendsten Probleme der Stadt, die Frage des bezahlbaren Wohnraums und einer "Stadt für alle" löst das rekonstruierte Viertel zwar auch nicht im Ansatz – aber das will es auch gar nicht, und als touristisch vermarktbares Bild eines Altstadtidylls, durch das bald Massen an futter- und ein­kaufs­freudigen Touristen geschleust werden können, verspricht die neue Frankfurter Altstadt ein Erfolg zu werden. Schon des­wegen streiten SPD und CDU, wem das Urheberrecht an ihr ge­bührt, wer sich damit brüsten darf,  Erfinder des rekonstruierten Herzens der Stadt zu sein. Doch weder der einen noch der ande­ren Partei gebührt diese Ehre - und es gibt gute Gründe dafür, warum man in Frankfurt auch lieber nicht so genau wissen will, auf wes­sen Initiativedas neue Renommierprojekt zurückgeht.

D) Wo Häuser Geschichten erzählen  
Am Mittwoch fallen die Bauzäune in der neuen Frankfurter Altstadt. Zwischen Römer und Dom sollte dort ein normales Stück Stadt entstehen. Mit dem Projekt will Frankfurt einen Teil seiner Identität zurückgewinnen. Kann das gelingen?

Über den Spruch am Giebel seines neuen Zuhauses kann August Heuser lange nachdenken. "Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen", steht dort, hineingefräst in ein großes Stück Industriebeton. Heuser ist einer der ersten Bewohner der neuen Frankfurter Altstadt, in wenigen Wochen zieht er in eine Woh­nung im ersten Stock des "Glauburger Hofs". Kreise und abstrakte Formen zieren die Fassade des Wohnhauses an der Braubach­straße. Der dezente Schmuck gefällt ihm. ·"Das Haus hat eine vor­nehme Zurückgezogenheit. Es macht nicht auf alt." Wer die Bau­geschichte nicht kennt, der wird kaum erraten, aus welchem Jahr­zehnt das Gebäude stammt. Aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vielleicht oder dem Jugendstil? Falsch. Es ist von 2018. "

E) Neue Frankfurter Bauschule

Der große Karl Kraus lag auch nicht immer richtig. Ich muss den Ästheten  eine niederschmetternde Mitteilung machen: Alt-Wien war einmal neu." Die Zielrichtung der Polemik war klar, sie rich­te­te sich gegen die Nostalgiker, die zeitgenössischer Architektur ablehnend gegenüberstanden. In einem entscheidenden Punkt ging Kraus' Attacke fehl: Alt-Wien als , Ganzes war niemals neu gewesen, neu waren immer nur einzelne Häuser, die baufällig gewordene ersetzten: Es macht ja di~ Attraktivität von gewach­senen Altstädten gerade aus, dass sich Gebäude aus unterschied­lichen Epochen zu einem Ganzen verbinden – zu einer Einheit in Vielheit.

F) 12. Mai 2018, Niklas Maak: Dom, offene Stadt

Auf einmal kracht es heftig, dass die Fachwerkbalken einem nur so um die Ohren fliegen. s gibt Streit, der Ton wechselt vom mild-depressiven Jammermoll in ein schrilles Empörungs-Dur, Archi­tek­ten, Historiker, Blogger und Bürger gehen in Artikeln und Internetkommentaren mit Betonarmierungen und Holzbau­klötz­chen aufeinander los. Es geht um die Stadt, ihre Symbolik, ihre politischen Hinter" und Abgründe - genauer: um das rekonstruierte Dom-Römer-Areal, die sogenannte neue Frankfurter Altstadt und was sie für eine  Gesellschaft bedeutet, die ihr Heil immer öfter in Rekonstruktionen sucht.  

G) Was Berlin von Frankfurt lernen kann

Frankfurt am Main hat seine im Bombenkrieg zerstörte Altstadt wiederaufgebaut. Auch Berlin kann etwas von dem aufwendigen historistischen Projekt lernen.

H) Altstadt für alle!
Eine Stadt im Eröffnungsrausch: Schon im Februar ging es los, dann fielen vergangene Woche die letzten Bauzäune, und im September soll es das dritte, das größte Fest geben (für 1,5 Mil­lionen Euro!), um die einzig­artige, die wunderbar neue und ir­gendwie auch alte Altstadt einzuweihen. Bis dahin sollen 200 Be­wohner ein. gezogen,  


Die Dateien A bis H könnnen Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Za pdf 452oA).

ISeptember 2018: Zusammenstellung von Fotos einer Interessentengruppe, die von der Vorsitzenden des Vereins ProFrankfurt am 1. September 2018 durch die "Neue Frankfurter Altstadt" geführt wurde.-
Bitte hier anklicken, umd die Zusammenstellung aufzurufen (Z pdf 503E)-


K/B1) 22./23. September 2018, Wie alt kann Aktuelles sein? 
Im Nachhinein, muss man sagen, war es ein genialer Einfall. Das Flurstück mit der Nummer 199/41 wurde mit nur einem Bauvor­haben neu gestaltet: Umbau Tiefgarage und Neubau eines Gebäu­des mit Wohn- und Geschäftsnutzung, Museum, Schank- und Speisewirtschaft, Beherbergungs-, Verkaufs- und Versammlungs­stätten". Dieses vermeintliche Multifunktionsgebäude ist nichts anderes als die neue Frankfurter Altstadt........, 
K/B2) Ganz bei sich

Frankfurt hat sich eine neue Altstadt gegeben. Zwischen Dom und Römer, wie das Rathaus der Mainmetropole heißt, ist in den ver­gangenen acht Jahren ein Quartier entstanden, das an die Bebau­ung anknüpft, die 1944 im Bombenkrieg unterging. Wo sich· zunächst eine Brache befand und später ein monströser Betonbau stand; findet sich heute eine pittoreske Mischung aus rekonstruier­ten Fachwerkhäusern und Neubauten.


Die Artikel K/B1 und K/B2 können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 507Forum)

L) 28. September 2018: Monumente: Schöpferische Neubauten
Schöpferische Neubauten -  so nennen sich Gebäude in der neuen Frankfurter Altstadt, die nach historischem Vorbild, aber in moderner Machart seit 2012 errichtet wurde~. Von den 35 neu 'erbauten Häusern sind 15 solche Nachbildungen,die restlichen zeigen zeitgenössische Architektur in alterKubatur.

Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 745).



M) 28. bis 30. September , 2. / 5.Oktober 2018 D
ie Artikel zu M/A bis M/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

MA) FAZ: ]In Frankfurt zu Hause
Frankfurt ist wieder mit sich im Reinen. Nicht das alles in Butter wäre, dafür setzen der kleinen Weltstadt am Main die Wachstums­schmerzen zu sehr zu.Doch in der neuen Altstadt, die an diesem Wochenende eröffnet wird, hat Frankfurt seine Mitte wieder gefunden........
M/B) FAZ:[ Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen
Wer das Geheimnis eines geschäftigen Orts ergründen will, muss sich ihn nur nachts ansehen. Dann, wenn die letzten Spuren des Tagesgeschehens unwiderruflich geschwunden sind, die Roll­läden heruntergelassen und fast nur noch die angeschlagenen Öffnungszeiten davon künden, dass tatsächlich ein neuer Morgen kommen wird, um dem normalen städtischen........ 
M/C) Der Tagesspiegel: Herz und Seele Frankfurts
Seit Jahren wird über sie ge­redet und gestritten, nun gibt es sie endlich: Am Freitag hat Ober­bürgermeister Peter Feld­mann die neue Altstadt von Frankfurt am Main eröffnet. Mit einem morgendlichen Fest­akt in der Paulskirche, der erst 1833 vollendeten protes­tanti­schen Hauptkirche und seit dem Wiederaufbau nach 1945 Fest­haus der Stadt, nimmt Frankfurt Besitz von seinem neuen Juwel, ......
M/D) FAZ: Franfurt leuchtet.
........Vasarely war durch und durch Modernist, er glaubte an den gesellschaftlichen Fortschritt durch die Klarheit der Form, an die demokratisierende Wirkung industrieller Fertigung, er stellte seine Objekte und Drucke in Massen her und träumte "von einer sozialen Kunst". Die neue Altstadt dagegen steht für die Vertei­digung des Eigenen und regional Typischen in Form der mittel­alterlichen Stadt, sie soll Frankfurt "heilen", wie es immer heißt, indem sie die Wunden des Zweiten Weltkriegs schließt, und nicht wenige haben den Eindruck, dass die Stadt sich damit auch ein bisschen vor der Welt verschließt. 
M/E) Tagesspiegel: Wenn alte Leben neu erblüht
Frankfurt hat am Wochenende ( 29./30. September 2018) ausgiebig seine neue Altstadt ge­feiert, den Wiederaufbau des Areals zwischen Rathaus, Römer genannt, und Dom. Für den lokalpatriotischen Bücherschrank wurde zudem eine opulente, zweibändige Festschriftaufgelegt. Es sei gelungen, heißt es darin, "die Altstadt in ihrer alten Maßstäbl­ichkeit wiedererstehen zu lassen".
M/F) Tagesspiegel: Rückkehrdes Zentrums / Braucht Berlin eine Altstadt?
................Und Berlin? Bleibt Berlin von diesem Rekonstruktionsfieber verschont? Seine Altstadt war noch nie der Stolz der Herrschen­den, nicht einmal der Bürger. Sie hatte keine strahlenden Groß­bauten wie große Kirchen, ein prächtiges altes Rathaus, Paläste, die im internationalen Städtewettbewerb anderswo gerne vorge­führt werden. Als Berlin königliche Residenzstadt wurde, entfal­tete sich der absolutistische Prunk im Westen des Schlosses. Und zur Geschäftsstadt, zur City, wurde nicht die Altstadt, sondern wiederum das Gebiet westlich des Schlosses. Die Altstadt galt als vorgestrig, als Hindernis.

 

Die Artikel zu MA bis M/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

O) 15.3.2019: Pressemitteilung MIPIM : Neue Altstadt in Frankfurt erringt Preis auf Immobilienmesse (Quelle: Facebook)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die wiederaufgebaute Frankfurter Altstadt hat eine internationale Auszeichnung gewonnen. Das Projekt erhielt den Preis der europäischen Immobilien-Fachmesse MIPIM in der Kategorie Stadterneuerung, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) nahm demnach die Ehrung am Donnerstagabend im französischen Cannes entgegen. Gewählt worden seien die Preisträger von einer internationalen Jury sowie dem Messepublikum. Frankfurt habe sich gegen drei weitere Projekte durchgesetzt, dem «Changchun Culture of Water Ecology Park» in China, dem «Zaryadye park with a functional concert complex» in Moskau und dem «National Kaohsiung Centre for the Arts» in Taiwan. Die für rund 200 Millionen Euro in Teilen wiederaufgebaute Altstadt war Ende September vergangenen Jahres eröffnet worden.

 

P) Frühere Presseveröffentlichungen zur "neuen" Frankfurter Altstadt. Diese können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen:

http://www.forum-stadtbild.de/suche.html?keywords=Neue+Frankfurter+Altstadt&x=11&y=9.

8. März 2019, Hannah Bethke

Kann Weiß die Farbe des Gedenkens sein?

In Berlin soll erstmals nach 1945 eine Synagoge vollständig wieder aufgebaut werden.

Die sieben blau-weißen Säulen der Synagoge am Fraenkel­ufer sind schon vom Kottbusser Damm aus zu sehen. Das Gebäude fällt auf im belebten Kiez in Kreuzberg, wo an die­sem Nachmittag der beginnende Frühling die Menschen in die Cafes nach draußen lockt. Zahlreiche Kameras sind auf den von Mauern und Zäunen umgebenen Platz gerich­tet. Die Synagoge wird rund um die Uhr bewacht....(Zum Weiterlesen bitte diesen Link anklicken  - P pdf 759 -)

13. Februar 2019: Gemeinsame Presseerklärung von 5 Berliner Bürgervereinen: Bauherrenvielfalt und Rekonstruktionen am Molkenmarkt u.a.!

Abbildung: Palais Schwerin (Wikipedia)

 

Berliner Historischer Mitte e.V. , Bürgerforum Berlin e.V. Bürgerverein Luisenstadt e.V.,  Förderverein des Gymnasiums zum Grauen Kloster-Mitte e.V. , Gesellschaft Historisches Berlin e.V.

 

Beginn der Erklärung: 

 

Nach über zwanzigjähriger Planungszeit wurde der Bebauungsplan für den Molkenmarkt und das Klosterviertel festgesetzt. Der Plan nimmt einen erkennbaren Bezug zu dem historischen Stadtgrundriss, verzichtet jedoch darauf, die ehemals geplante Kleinteiligkeit der Parzellen festzulegen. Aus politischer Sicht will man die Grundstücke nicht mehr an einzelne private

Bauherren verkaufen, sondern je eine große Parzelle an zwei städtische Wohnungsbaugesellschaften und eine rückübertragene kleine Parzelle an einen privaten Bauherren vergeben.............         Von einigen herausragenden Baudenkmalen, wie dem Palais Kreutz, der Bauakademie von K.F. Schinkel und dem Haus Blankenfelde am Molkenmarkt, sollten die Fassaden am historischen Ort rekonstruiert werden. Die Bürgervereine fordern daher die verantwortlichen Politiker auf, umzudenken...........Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (20190213)