Verschiedenes

Vermietung von Räumen in der Bauakademie-Simulation

Der Förderverein Bauakademie bzw. die Errichtungsstiftung Bauakademie vermieten keine  Räume in der Simulation der Bauakademie. Bitte wenden Sie sich an die Firma Global Sunshine Live­commu­nication, Bleibtreustraße 38,
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Dezember 2017 bis Mai 2018

Neue Frankfurter Altstadt Presseartikel FAZ / Tagesspiegel / Die Zeit

 

A) Wertvolle Materialien, traditionelle Handwerkskunst, alles vom Feinsten. Mit seiner neuen Alstadt, die auch im Manufactum-Katalog stehen könnte, macht sich Frankfurt selbst ein Geschenk. Als eine Praline oben darauf gibt es das Belvederchen.................. 

B) Die Eröffnung findet schrittweise statt. Noch wird an der "neuen Altstadt" Frankfurts gebaut. Erst am 9. Mai sollen die Bauzäune verschwinden, die offizielle Eröffnung des Viertels ist für Sep­tember geplant; dann wird man dort, wo das Technische Rathaus stand, fünfzehn rekonstruierte historische Häuser und zwanzig Neubauten im Altstadtstil besichtigen können.

C)  Wir haben das Haus am rechten Fleck
Die gefeierte neue Frankfurter Altstadt geht auf die Initiative eines Rechtsradikalen zurück. Und das ist kein Zufall.

Die "neue Frankfurter Altstadt", jene Ansammlung von re­kon­­stru­ierten und in Stil und Kubatur·alter Häuser neu errichtt1ter Gebäude, die zurzeit dort entsteht,· wo einst das brutalistische technische Rathaus stand, ist ein Lieblingsprojekt der Frankfurter

Lokalpolitik geworden. Die drängendsten Probleme der Stadt, die Frage des bezahlbaren Wohnraums und einer "Stadt für alle" löst das rekonstruierte Viertel zwar auch nicht im Ansatz – aber das will es auch gar nicht, und als touristisch vermarktbares Bild eines Altstadtidylls, durch das bald Massen an futter- und ein­kaufs­freudigen Touristen geschleust werden können, verspricht die neue Frankfurter Altstadt ein Erfolg zu werden. Schon des­wegen streiten SPD und CDU, wem das Urheberrecht an ihr ge­bührt, wer sich damit brüsten darf,  Erfinder des rekonstruierten Herzens der Stadt zu sein. Doch weder der einen noch der ande­ren Partei gebührt diese Ehre - und es gibt gute Gründe dafür, warum man in Frankfurt auch lieber nicht so genau wissen will, auf wes­sen Initiativedas neue Renommierprojekt zurückgeht.

D) Wo Häuser Geschichten erzählen  
Am Mittwoch fallen die Bauzäune in der neuen Frankfurter Altstadt. Zwischen Römer und Dom sollte dort ein normales Stück Stadt entstehen. Mit dem Projekt will Frankfurt einen Teil seiner Identität zurückgewinnen. Kann das gelingen?

Über den Spruch am Giebel seines neuen Zuhauses kann August Heuser lange nachdenken. "Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen", steht dort, hineingefräst in ein großes Stück Industriebeton. Heuser ist einer der ersten Bewohner der neuen Frankfurter Altstadt, in wenigen Wochen zieht er in eine Woh­nung im ersten Stock des "Glauburger Hofs". Kreise und abstrakte Formen zieren die Fassade des Wohnhauses an der Braubach­straße. Der dezente Schmuck gefällt ihm. ·"Das Haus hat eine vor­nehme Zurückgezogenheit. Es macht nicht auf alt." Wer die Bau­geschichte nicht kennt, der wird kaum erraten, aus welchem Jahr­zehnt das Gebäude stammt. Aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vielleicht oder dem Jugendstil? Falsch. Es ist von 2018. "

E) Neue Frankfurter Bauschule

Der große Karl Kraus lag auch nicht immer richtig. Ich muss den Ästheten  eine niederschmetternde Mitteilung machen: Alt-Wien war einmal neu." Die Zielrichtung der Polemik war klar, sie rich­te­te sich gegen die Nostalgiker, die zeitgenössischer Architektur ablehnend gegenüberstanden. In einem entscheidenden Punkt ging Kraus' Attacke fehl: Alt-Wien als , Ganzes war niemals neu gewesen, neu waren immer nur einzelne Häuser, die baufällig gewordene ersetzten: Es macht ja di~ Attraktivität von gewach­senen Altstädten gerade aus, dass sich Gebäude aus unterschied­lichen Epochen zu einem Ganzen verbinden – zu einer Einheit in Vielheit.

F) 12. Mai 2018, Niklas Maak: Dom, offene Stadt

Auf einmal kracht es heftig, dass die Fachwerkbalken einem nur so um die Ohren fliegen. s gibt Streit, der Ton wechselt vom mild-depressiven Jammermoll in ein schrilles Empörungs-Dur, Archi­tek­ten, Historiker, Blogger und Bürger gehen in Artikeln und Internetkommentaren mit Betonarmierungen und Holzbau­klötz­chen aufeinander los. Es geht um die Stadt, ihre Symbolik, ihre politischen Hinter" und Abgründe - genauer: um das rekonstruierte Dom-Römer-Areal, die sogenannte neue Frankfurter Altstadt und was sie für eine  Gesellschaft bedeutet, die ihr Heil immer öfter in Rekonstruktionen sucht.  

G ) Was Berlin von Frankfurt lernen kann

Frankfurt am Main hat seine im Bombenkrieg zerstörte Altstadt wiederaufgebaut. Auch Berlin kann etwas von dem aufwendigen historistischen Projekt lernen.

H) Altstadt für alle!
Eine Stadt im Eröffnungsrausch: Schon im Februar ging es los, dann fielen vergangene Woche die letzten Bauzäune, und im September soll es das dritte, das größte Fest geben (für 1,5 Mil­lionen Euro!), um die einzig­artige, die wunderbar neue und ir­gendwie auch alte Altstadt einzuweihen. Bis dahin sollen 200 Be­wohner ein. gezogen, 


Die Dateien A bis H könnnen Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Za pdf 452oA).


I) Frühere Presseveröffentlichungen
zur "neuen" Frankfurter Altstadt. Diese können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen:

http://www.forum-stadtbild.de/suche.html?keywords=Neue+Frankfurter+Altstadt&x=11&y=9.

Lukas Verlag / Süddeutsche Zeitung (Jens Bisky): Mitte! Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis zur Gegenwart

Die Stadt Berlin plant gravierende Neugestaltungen ihrer Mitte. Deren enorme Freiflächen und Autostraßen sug­gerieren pro­lemlose Baufreiheit. Doch will man – was dringend geboten ist! – diese Pläne fundiert dis­kutieren, muss man um das bauliche............................... 

Berliner Architektur Abbruch-Fanatismus

Der Architekturhistoriker Benedikt Goebel dokumentiert knapp, klar und mit einer überwältigenden Fülle selten gesehener Fotografien die Baugeschichte des Berliner Stadtkerns. Hat die Mitte Berlins, jene viel beschworene Gegend zwi­schen Fernsehturm und Humboldt-Forums-Schloss, zwischen Jannowitzbrücke und Museumsinsel, vom Auf­schwung der Stadt in den vergangenen dreißig Jahren profi­tiert? ....

Die Datei können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 696)

Tagesspiegel, 27.3.2018 Lorenz Maroldt, 29.3. 2018 Christoph Stollowsky

Neue Konzepte für das Palais am Festungsgraben

A) Aus dem Palais am Festungsgraben soll ein multifunk­tionaler „Berliner Kultursalon“ werden: Nach einem Kon­zept derandeseigenen Immobiliengesellschaft Berlinovo, das dem Tagesspiegel vorliegt, wird das historische Gebäu­de neben dem Deutschen Historischen Museum Unter den Linden „ein offenes Haus für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Veranstaltungen“............

B) Wer darf was künftig im Palais am Festungsgraben ma­chen? Konzepte gibt es viele, entschieden ist noch nichts. Einig sind sich nur alle, dass es sich um ein Schmuckstück handelt, mit dem sich viele gern schmücken möchten. Doch die Stimmung bei der Debatte über die Zukunft des 1751 erbauten glanzvollen Gebäudes hat sich seit einigen Tagen stark eingetrübt, nachdem im rot-rot-grünen Senat offenbar verschiedene Ansichten heftig aufeinander­prallten.........

C) Rolf Kreibich ist empört: Die in der vergangenen Woche durch den Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint bekannt gewordenen Pläne für das „Palais am Festungsgra­ben“ seien allesamt „Gemischtwarenkonzepte“, von denen man in der Stadt schon zur Genüge habe. Der Zukunftsforscher und seine Mitstreiter, zu denen Botschafter, Professoren und Politiker gehören, haben etwas anderes vor mit dem Schmuckstück Unter den Linden:.................
 
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Ein Bericht zur Bauakademie am 9ten November 1918

Bericht von Richard Lienek (Hausmeister in der Bauakademie) zum 100. Jahrestag der Fertig­stel­lung der Bauakademie und Rückblick auf den 9. November 1918......Details bitte durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 691)

Das Kulturforum wird fertig – im Jahr 2032

Bei einer Diskussionsveranstaltung zum Museum des 20. Jahrhunderts wird ganz beiläufig erwähnt: am Berliner Kulturforum soll auch die nächsten 15 Jahre noch gebaut werden. Zum Lesen des vollständigen Artikels bitte hier anklicken (Z pdf 445)