Verschiedenes

Vermietung von Räumen in der Bauakademie-Simulation

Der Förderverein Bauakademie bzw. die Errichtungsstiftung Bauakademie vermieten keine  Räume in der Simulation der Bauakademie. Bitte wenden Sie sich an die Firma Global Sunshine Live­commu­nication, Bleibtreustraße 38,
10623 Berlin. Tel.: +49 30 887 165 97 0; e-mail:
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Ausgabe 2 / 2019, Nikolaus Bernau

KULTUR NEU DENKEN Wer das Kulturform retten will, muss den Kunstglauben des Bildungsbürgertums zu den Akten legen

ES IST SCHWER, sich das beim Anblick des heutigen Kulturforums vorzustellen: Hier wurde einmal wirklich ganz groß gedacht. Das West-Berliner Bürgertum und seine Politiker versuchten seit Beginn der 1960er-Jahre, mit diesem Kulturforum eine gesell­schaftliche Utopie zu bauen. Ein aus den angeblichen Niederungen des Alltags und der Politik herausgehobenes Stadtviertel sollte entstehen, wie es sich der deutsche Idealismus des frühen 19. Jahrhunderts erträumte, eine modernistische »Stadtkrone «, wie sie sich expressionistische Künstler um 1919 erträumten. Die Tradition der 1841 von König Friedrich Wilhelm IV. an der Stelle der heutigen Museumsinsel a usgerufenen »Freistätte für Kunst und Wissenschaften« mit Kunstsammlungen, Bibliotheken und Instituten sollte in ein modernes, demokratisches, egalitäres Zeitalter ohne Hierarchiezeichen wie Achsensymmetrien, hohen Podien oder geraden Zugangstreppen weitergeführt werden.....Zum Weiterlesen des vollständigfen Artikels bitte firde Zeile anklicken (Z pdf 532F). 

 

 

hWeitere Artikel zum Kulturforum sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.  Diese können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen und dann bitte die Überschriften der Abschnitte ebenfalls anklicken.   

Juni 2019, Die Planerin, R. L. Schoen

Das Gross-Berlin-Jubiläum

Eine Chance, die Berlin nutzen sollte (Abbildung aus Wikipedia)


Sich ein anderes Berlin vorzustellen, als das 1920 geschaffene, fällt heute schwer. Groß-Berlin – mittlerweile ohne
das Groß davor – ist eine allgemein akzeptierte Tatsache. Dabei war der Beginn dieser längst überfälligen Gebietsreform[ alles andere als einfach. Aus Spandau und weiteren westlichen Vorstädten tönte es „Mög schützen uns des Kaisers Hand, vor Groß-Berlin und Zweckverband.“ Mit der neuen Weimarer Reichsverfassung und ohne des Kaisers Hand stimmten SPD, USPD und Teile der linksliberalen DDP im April 1920 im Preußischen Landtag für die Zusammenlegung. Dieses von erfahrenen Verwaltungsbeamten wie Adolf Wermuth, Berliner Oberbürgermeister (1912–1920), und Alexander Dominicus, Oberbürgermeister von Schöneberg (1911–1921), über viele Jahre verfolgte Projekt, sollte den kommunalen Flickenteppich endlich in eine handlungsfähige Einheitsgemeinde überführen. Beide stehen hier stellvertretend für weitere Persönlichkeiten, beide versierte Juristen, Wermuth parteilos. Obwohl Schöneberg dabei seine Selbstständigkeit verlor und zu einem der 20 neuen Stadtbezirke heruntergestuft wurde, war Dominicus klar, dass die Zukunft der Stadt nur mit einer effizient geführten Einheitsgemeinde erfolgreich zu gestalten war.....Zum Weiterlesen bitte diese Zeile anklicken (P pdf 768).

22. Mai 2019

ABSCHLUSSBERICHT Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No 10 am 8. und 9. Mai 2019 zur Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht

In der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht werden wesentliche Aspekte der aus den 1960er Jahren stammenden Baunutzungsverordnung infrage gestellt und eine Befassung mit einer neuen Städtebauverordnung gefordert. Die gültige Baunutzungsverordnung widerspricht dem Leitbild der Europäischen Stadt, wie sie in der Leipzig Charta von 2007 formuliert ist. Die Tagungsteilnehmer waren sich nach lebhafter Diskussion darüber einig, dass die Änderung der Gesetz­gebung überfällig ist. Die anwesenden Planungsdezernenten beklagten, dass die Entwicklung urbaner Stadtquar­tiere nur mit einem enormen (Personal-)Aufwand und unter Umgehung der aktuellen Gesetze möglich ist. Eine juristisch unsichere Situation, die die Gefahr von langwierigen Gerichtsstreitigkeiten nach sich zieht. Klare Regeln für einen qualitätsvollen Städtebau wurden sowohl von Planern, Architekten sowie Vertretern der Immobilienwirtschaft gefordert. Denn die Stadt, die viele sich wünschen, kann mit den bestehenden Gesetzen aus dem letzten Jahrhundert nicht gebaut werden..........Zum Weitelresen des vollständigen Artikels bitte diese Zeile anklicken (P pdf 767).

2. Mai 2019, Berliner Morgenpost / Facebook Förderverein Bauakademie

Millionenförderung für Freitreppe am Humboldt Forum

Foto: Copyright: ccrealities: united /
Flussbad Berlin e.V.

Die Initiative „Flussbad Berlin“ kommt ihrem Traum vom Freibad an der Museumsinsel ein Stück näher. Der Bund und das Land Berlin haben bekannt gegeben, die Planung und den Bau der ersten Freitreppe an der Schloss­freiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ zu finanzieren. Die Freitreppe soll dem Fluss­bad als Wasserzugang dienen.....Zum Weitelesen bitte diese Zeile anklicken (P1 pdf 763).

Berliner Mitte: Stadtwerkstatt April / Mai 2019 - Ausarbeitungen - Vorschläge - Presse: I) In die Mitte gehen und bleiben / II) Berlins Mitte sehnt sich nach Kiezleben / III) Vereine wollen Rathausforum wiederaufbauen lassen


Zum Lesen der vier  Artikel A bis D bitte diesen Link anklicken (20199327 P pdf 758).

A) In die Mitte gehen und bleiben  

Mitte steht das Schönste noch bevor: Am Fuße des Fern­sehturms, gegenüber vom Humboldt Forum, öffnet der „Garten der Welt­kulturen“ mit Gewächsen aus allen Kontinenten. Von dort geht es weiter, zum Roten Rathaus, zu einer Veranstaltung des Regie­renden Bürgermeisters. 70.000 Menschen sind gekommen. ..........


B) Debatte zur Belebung des Stadtzentrums bleibt im Ungefähren

Um die Neugestaltung der Berliner Mitte, um die Bele­bung des alten Stadtzentrums wird seit Jahren gerungen,Die öffentliche Stadtdebatte darüber ist nach einer Ver­an­stalung im Herbst im Rahmen eines Bürgerdi­alogs wieder zum Erliegen gekommen - bis sich die "Stiftung Zukunft Berlin", wie berichtet, in dieser Woche erneut zu Wort meldete. Ihr geht es vor allem um die Wegebe­zie­hungen zwischen Molkenmarkt und Rotem Rathaus...........,

 

C) Am Gesamtkonzept arbeitet niemand

Die Debatte um die Neugestaltung der Berliner Mitte kommt trotz einer Veranstaltung am Donnerstagabend ("Von Begegnung bis Rückzug – Rathausforum weiter­denken") nicht voran. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher präsentierte vor rund 70 Teilnehmern in der "Stadtwerk­statt" (Karl-Liebknecht-Straße) ;;:war die Ergebnisse einer ökologischen und stadtklimatischen Untersuchung der Berliner Mitte. Doch ein Erkenntnisgewinn war der 74-seitigen Untersuchung nicht zu entnehmen: "Für das ge­samte Untersuchungsgebiet lässt sich festhalten, dass vielfältige Qualitäten existieren, die zu sichern sind bzw. potentiell in den unterschiedlichen Teilräumen verstärkt werden können ...............

...................Der Vorschlag, dass sowohl die Befürworter des Frei­raums als auch die Befürworter einer Bebauung ihre Posi­tionen darlegen, damit diese zur Kenntnis genom­men werden können, wurde abgelehnt*. Die Senats­ver­wal­tung ziehe "wie ein Eisbrecher durch die Wogen der Bürgerbewegung" und setze ihren schon längst fest­ge­setzten Plan. um, schrieb ein Bürgerbewegter. dem Ta­gesspiegel. "In der Stadtwerkstatt kreist man theo­re­tisch um das Thema und den zentralen Bereich herum und beim Senat liegt noch immer nichts an Konzepten für den Kernbereich, insbesondere für den "Platz  der De­mokratie vor“, sagte der frühere Präsident der FU Ber­lin, Rolf Kreibich, der sich ebenfalls für eine neue Mitte engagiert. „Für diesen Ort setzt sich momentan keine Senatsverwaltung oder Stiftung der Parteien ein.“*

 *) Einfügung: Diskussionsbeitrag der Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e.V. Die Wieder­ge­win­nung der historischen Altstadt zwischen Bahnhof Alexanderplatz und Spree auf der Grundlage der 10 Bür­gerleitlinien und strittigen Thesen. (Siehe Datei: 20190321 Lutz Mauersberger:
Wiedergewinnung des Rathaus-Forums) - bitte anklicken -

 

**Die Veranstaltungsreihe wird auch kritisiert, da die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihre Sicht der Dinge umsetzen will und offenbar nicht beabsichtigt, sich mit Anregungen von Bürgervereinen zu beschäftigen und sich dabei auf Entscheidungen des Abgeordnetenhauses bezieht. 

 

Bürgerschaftliche Mitverantwortung (Vorschläge)

Vorschläge der Gesellschaft Historisches Berlin und der Stiftung Zukunft Berlin zur bürgerschaftlichen Mitverantwortung.
Die Unterlage können Sie durch Anklicken aufrunfen

1) dieser Zeile  (pdf 20190329)
2) Seite Verschiedenes dieser Homepage




D) Ewig grüne Mitte***

Für den Senat ist die Debatte um eine mögliche Bebau­ung der Fläche zwischen Fernsehturm und Spree, Ma­rien­kirche und Rotem Rathaus eigentlich längst be­endet. Eine "Grüne Oase" soll das Areal bleiben, um so den Menschen und dem Stadtklima zu dienen. Doch jetzt hat die Planungs­grup­pe Stadtkern im Bürgerforum Berlin einen Vorschlag gemacht, der beides zusam­menbringen soll: die schrittweise Neubebauung der Flä­che und das Stadtgrün.

** * Einfügung: Als unverzichtbares Instrument für weitere Entscheidungen im Untersuchungsbereich zwischen Bahnhof Alexanderplatz und Spree (Großer Freiraum) wurde ein Gutachten zu klimatischen und ökologischen Bedingungen erarbeitet:  20190326 Oekoloogische Stadtklima-Studie. Die Studie können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20190226).


Zum Lesen der vier  Artikel A bis D bitte diesen Link anklicken (20199327 P pdf 758).

 




E) Die Altstadt als Kampfplatz

Was freilich heißt "Mitte", wenn von Berlin die Rede ist? Der Begriff ist, angesichts einer polyzentralen Stadt­struk­tur, alles andere als eindeutig. Entsprechend versteht jeder etwas anderes darunter. Üblicherweise unterscheidet man folgende  Teilzentren: Die "City", die sich seit des Kaisers Zeit im Bereich der Dorotheen- und Friedrichstadt kon­zentrierte, mit dem Schwerpunkt auf dem prägenden H, das von Unter den Linden, Friedrichstraße und Leipziger Straße gebildet wird. Dann der "neue Westen" rund um die Gedächtniskirche sowie die Spandauer Vorstadt. Goebel indes widmet seine Aufmerksamkeit voll und ganz der "Altstadt": dem Siedlungszwilling Berlin/ Cölln, also den Bereich um Spreeinsel mit dem Friedrichswerder bis hin.

Den vollständigen Bericht von Robert Kaltenbrunner in der FAZ vom 8. August 2018 über das Buch  "Berlin-Mitte" von Dr. Benedikt Goebel können Sie durch Abklicken dieser Zeile aufrufen. (P pdf 718)

Ea) Siehe auch 
Artikel von Reinhart Bünger im Tagesspiegel vom 1. September 2018: Auf der Suche nach dem öffentlichen Wohnzimmer: „Alte Mitte – neue Liebe“: Initiative schlägt Platz der Demokratie vor - Datei P pdf 743 - . (bitte hier anklicken)

F
)  6.4.2019:  Der Tagesspiegel: Berlins Mitte sehnt sich nach Kiezleben

Die historische Berliner Mitte zwischen Fernsehturm und Humboldt-Universität . braucht mehr Leben, am besten auch mit Wohnhäusern und Kiezgefühl. So lautete das Resümee einer gut besuchten Gesprächsrunde am Mitt­woch im ehemaligen Staatsratsgebäude am Schlossplatz 1: .Die frage nach der Zukunft der historischen Stadtmitte stellt sich jetzt umso mehr, da die Schlossrekonstruktion mit dem Humboldt Forum und der U-Bahnbau dem Ende entgegen gehen::::: Zum Lesen des vollstäbdigen Artikels bitte dies Zeile Anklicken (P pdf 761).

 

G) 25.4.2019:  Berliner Morgenpost: Vereine wollen Rathausforum wieder aufbauen lassen

Seit Jahren wird darüber erbittert gestritten: Was soll aus dem Rathausforum und dem gesamten historischen Kern Berlins werden? Während der Senat dazu erst in den kom­menden Jahren eine Antwort finden will, haben Vereine und Initiativen unterschiedliche Konzepte erarbeitet und Forderungen gestellt, wie es mit der alten Mitte der Stadt weitergehen soll. In der Debatte hat sich nun die Arbeits­ge­meinschaft der historischen Bürgervereine Berlins zu Wort gemeldet. ......Zum Weiterlesen bitte bitte diese ZTeile anklicken (P pdf 762)



H) Weitere Informationen zur Berlinrt Mitte befinden sich u.a. auch auf der Seite Veranstaltungen. Zum Aufrufen bitte hier anklicken -.