Veranstaltungen: Förderverein / Errichtungsstiftung / Dritter

11. Januar 2018, Vortrag in der Urania, 15h30: Von der Ecole de génie et d’architecture zur Bauakademie

Den Vortrag hält Herr Dr. Reinhart Strecke (Kunsthistoriker, Archivdirektor am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz a. D., Berlin)

Erst vor dem Hintergrund ihrer Vorgeschichte wird die Modernität der Bauakademie einsichtig. Da ihre Gründung zwischen Akademie der Künste und den Oberbauräten der Bauverwaltung lange Zeit höchst umstritten und geradezu umkämpft war, stellt sich ihre Geschichte (neben privaten Unterrichtangeboten der Baubeamten schließlich Lehranstalten im Schloss, dann in der Münze und später in der Zimmerstraße) als höchst spannend dar. Die Auseinandersetzungen setzten sich auch noch nach der Gründung der Bauakademie 1799 fort; von weitreichendem Einfluss war dabei das Direktorat unter Beuth, der auch den Neubau des Instituts durch Schinkel ermöglichte.

https://www.urania.de/von-der-ecole-de-genie-et-darchitecture-zur-bauakademie
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Adresse: Urania Berlin e. V. An der Urania 17, 10787 Berlin
Verkehrsverbindung: U-Bhf. Wittenbergplatz: U1, U2, U3, An der Urania: 106, 187, M19, M29, M46, N1, N2, N26, U-Bhf. Nollendorfplatz: U1, U2, U3, U4

13.10. bis 11.11.2017: Ausstellung in der Architekturgalerie: "Berlin 2050"

"Berlin 2050: Konkrete Dichte" Ausstellung von Studentarbeiten verschiedener Architekturschulen in der Architekturgalerie in Berlin-Mitte, Karl-Marx-Allee 98.

Das Programm und Termine  für 2 Vortragsveranstaltungen (23.10. und 9.11.2017) können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen.

Bitte lesen Sie dazu den am 12. Oktober 2017 im Tagesspiegel veröffentlichten Artikel (Z pdf 441). Bitte hier anklicken 

September 2017 Bauakademieforen: der Bundesstiftung Baukultur - Machbarkeitsstudie

MACHBARKEITSUNTERLAGE WIEDERERRICHTUNG BAUAKADEMIE 2017 - zum Aufrufen bitte hier anklicken -

NHALTSVERZEICHNIS ANLASS UND ZIEL Seite 4
ZUSAMMENFASSUNG UND EMPFEHLUNGEN Seite 5
GRUNDLAGEN Historisches Planmaterial 1831 - 1962 Seiten 6 ff
Übersicht Nutzungsgeschichte bis 1962 Seiten 24 ff
Planungen Wiederaufbau ab 1990  Seiten 26 ff
Übersicht Kostenschätzungen Wiederaufbau Bauakademie Seiten 32 ff 32
Bodendenkmal, Gründung Seiten 34 ff  
Musterecke Seiten 38  ff
Planungsrecht Seiten 40 ff
FLÄCHENANALYSE HISTORISCHER PLANUNGEN
Flaminius 1836 Seiten 42 ff 
Lucae 1876 Seiten 48
Schonert 1932 Seiten 52  ff
Paulick 1952/53 Seiten 58 58 ff
Übersicht Flächenanalyse Seiten 64 ff 
DIALOGVERFAHREN 2017 Seiten 66 ff
MÖGLICHES NUTZUNGSSZENARIO  Seiten 71 ff
Quellen und Literaturverzeichnis  Seite 82 Verzeichnis
Anlagen (nur digital) Seite 83

11. September 2017: AIV, Rekonstruktion, Gedächtnis und Moral: Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schäche

Bauakadmie

"Wer einen verlorenen oder zerstörten Bau rekonstruiert, fälscht nicht und verfälscht auch nichts, denn es handelt sich immer um einen Neubau, der als solcher trotz historischer Formen zumindest für die Zeitgenossen bekannt und kenntlich ist und über entsprechende Quellen und Dokumente auch für die späteren Generationen immer als Wiederholung identifizierbar bleibt" (Winfried Nerdinger)

Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Schäche

Moderation: Robert Patzschke, Architekt

Termin: Montag, 11.09.2017 um 19:00 Uhr im AIV

11. Juli bis 5. September 2017: Bauakademieausstellung im Roten Rathaus

Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie Historische Rekonstruktion oder Neuinterpretation?

Als einen Beitrag zum Bauaka­demieprojekt zeigt der Förderverein Bauakademie studen­tische Arbeiten, die im Winter­semester 2016/2017 an der  Beuth Hochschule für Technik Berlin, Masterstudiengang Architektur, unter Leitung von Frau Prof. Ing. Mara Pinardi  und Frau Dipl.-Ing. Alexandra Schubert entstanden sind.


Die Ausstellung wurde am 11. Juli um 16 Uhr eröffnet. Siehe auch Presseveröffentlichungen (bitte hier anklicken). 


Die Frage nach der Zukunft des Areals der Bauakademie, verbunden mit der Rekonstruktion und Nutzung des Schinkel­baus, ist heute – im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fertigstellung der neuen Bebauung am Schinkelplatz und der Rekonstruktion des Schlosses – von großer Aktualität und Bedeutung.

Die Studierenden sehen die künftige Bauakademie als ein Kompetenzzentrum und Forum, das sich im Sinne von Schinkel mit den Fragen der Innovation in der Archi­tektur und im Bauwesen auseinandersetzt. 

 Eingang Rathausstraße 15, 10178 Berlin, 

Öffnungszeiten: wochentags von 10 bis 18 Uhr,
* nicht am 25.7.2017,
Sonnabend und Sonntag geschlossen.
Der Eintritt ist frei.

Die Plakate oder Informationen zu der Ausstellung können Sie durch Anklicken der drei nachfolgenden Zeilen aufrufen:
1) pdf 20170629
2) pdf 20170711
3) P pdf 666

Zusammenstellung von einigen Exponaten der Ausstellung. Die Datei können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 662) 

11. August bis 2. September 2017: EAST STEAL SCHINKEL: Ausstellung architektonische Entwürfe für eine neue Bauakademie

EAST – LABORATORY OF ELEMENTARY ARCHITECTURE AND STUDIES OF TYPES
Ausstellungseröffnung am 10. August 2017 um 19 Uhr


Ort: Architektur Galerie Berlin, Karl-Marx-Allee 98, 10243 Berlin

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Datei (Ppdf 662) - bitte hier anklicken - . 


Spätestens seit im November 2016 klar wurde, dass der Bund
62 Millionen Euro für den Wiederaufbau der schinkelschen Bauakademie zur Verfügung stellen würde, ist die Debatte um die Zukunft der Bauakademie in Berlin allgegenwärtig. Darin geht es vor allem um das Lernen aus dem Schlossdebakel: beispielsweise um die rechtzeitige Diskussion des Programms und Ideen zur Schaffung einer neuen Institution.

Auch außerhalb von Berlin beschäftigt man sich mit der Bauakademie. Seit dem Wintersemester 2016 arbeiten die Professoren Anja Fröhlich und Martin Fröhlich mit ihren Studenten am Laboratory of Elementary Architecture and Studies of Types (EAST) der EPFL Lausanne an einer „Art des Entwerfens im Schinkelschen Sinne“. Aus einem Forschungsprojekt, das auf eine zeitgemäße Interpretation der Schinkelakademie abzielte, entstanden zahlreiche Studentenentwürfe, welche nun als Modelle im Projektraum SATELLIT der Architekturgalerie Berlin präsentiert werden. Die konkreten Vorschläge – die eine zeitgemäße Adaption der Ideen Schinkels statt einer Rekonstruktion proklamieren – eignen sich als gute Diskussionsgrundlage für eine Teildebatte, die architektonische Umsetzung.

Einige Abbildungen,
 bitte den Link anklicken