Stiftungen hier: Stiftungssatzungen

Ziel der gemeinnützigen Errichtungsstiftung Bauakademie ist der Wiederaufbau der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später abgerissen wurde, an ihrem ursprünglichen Standort gegen­über vom Berliner Schloss in ihrer historischen Gestalt und deren Nutzung als Internationales Zentrum für die verantwor­tungs­bewusste Gestaltung von Lebens­räumen. Dort sollen u.a. die Ideen von Schinkel und Beuth in den inter­disziplinären und gestal­tungsrelevanten Gebieten des Planens, Bauens und Betreibens von baulichen Anlagen fortentwickelt und gegebe­nenfalls das Werk Schinkels dokumentiert werden.
Das Gründungskapital beträgt zunächst 100.000,00 Euro.  Es soll in 2 Schritten aufgebracht werden.Sofern das Gebäude ausschließlich aus Stiftungsmitteln finanziert wird, können Zustiftungen bis zur Höhe von 55 Mio. Euro erforderlich werden. 

Die Satzung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil bezieht sich auf den Wie­deraufbau der Bauakademie. Der zweite Abschnitt betrifft die späteren Betriebskosten. Prophylaktisch wurde – wie in der Satzung der Errichtungsstiftung vorgesehen – bereits deren zweiter Teil in die Satzung einer rechtsfähigen Verwal­tungsstiftung gewan­delt („Neue Bauakademie“).

Aus den Erträgen der Verwaltungsstiftung „Neue Bau­akademie“ sollen die späteren Betriebskosten der Insti­tution „Neue Bau­aka­demie“ mitfinanziert werden. Das Gründungs­kapital dieser selbständigen Stiftung soll zunächst ebenfalls Euro 100.000,00 betragen. Für die Verwaltungsstiftung „Neue Bauakademie“ können je nach Aufgaben­umfang weitere Zu­stiftungsmittel je nach Kapitalmarktsituation zwischen 24 bis rd. 68 Mio. Euro er­forderlich werden.  

Die Gremien der Errichtungs­stiftung Bauaka­demie (Vorstand / Aufsichtsrat / Kuratorium) arbeiten seit Februar 2011. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt zunächst in der Erarbeitung von Konzepten für die Aufnahme von Zustiftungsmitteln. Das Finanzamt für Körperschaften I (Berlin) hat für die nicht rechts­fähige Errichtungs­stiftung mit dem Freistellungsbescheid vom 25.08.2015 die Gemein­nützigkeit bestätigt. Im September / Oktober 2012 wurde ein Statement zum Wiederaufbau und zur Nutzung der Bauakademie in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht - siehe Veröffentlichungen - bitte anklicken -. (Bitte lesen Sie in der rechten Spalte weiter.)

Auszug aus der Errichtungsstiftung Bauakademie

Die Stiftung soll u.a.

  1. Symposien in künstlerischer und wissenschaftlicher Beziehung zur Unterstützung der Arbeit bauspezifischer Verbände, Vereine, Uni­versitäten und Hochschulen durchführen, wobei die Vermittlung von Innovationen in den gestaltungsrelevanten Disziplinen des Bauens einzubeziehen sind;
  2. die hochrangige Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren übernehmen;
  3. in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen die Dok­torandenausbildung in „Graduierten Kollegs“ mit dem Schwer­punkt, den urbanen Wandel mit neuen Ideen und Konzepten im Kontext ökologischer und ökonomischer Optimierungen zu be­wältigen, übernehmen, wobei die Ausbildung auf eine hochrangige Forschungs- und Führungskompetenz in Wirtschaft, Verwaltung und Politik auszurichten ist (Wissenschaft und Forschung);
  4. direkt oder von ihr gehaltenen Tochterunternehmen die Fortbil­dung des gewerblichen Nachwuchses für die bauausführende Wirtschaft übernehmen;
  5. temporäre Ausstellungen, die im Zusammenhang mit Schinkels Werk sowie dessen Schülern und den Auswirkungen auf Gegen­wart und Zukunft stehen, organisieren und führt sie gegebenenfalls unter Einschaltung Dritter durch (Architektur­forschung).

Eine Informationsbroschüre zur Errichtungsstiftung Bauakademie kann beim Förderverein Bauakademie angefordert werden; die Broschüre ist auch über diese Homepage abrufbar:  Bauakademie-Journal:pdf-Datei 5285INA52021 III 2016 durch Anklicken dieser Position aufrufen)-Datei - bitte hier anklicken.

Die bisherige allgemeine Information zur Stiftung im Internet unter InfoRapid Wissensportal ist leider nicht mehr aufrufbar (02.12.2013).