Presseveröffentlichungen

Presseveröffentlichungen

19. November 2020, FAZ, A) Niklas Maak, B) Bernd Freytag, Oliver Schmale

A) Wir brauchen eine Bauwende / B) Ein Haus aus dem Drucker

A) Wir brauchen eine Bauwende    

Die großem Dramen zeigen sich b in den kleinen Mel­dungen: In Berlin, berichtet die lokale Presse, habe ein betrunkener Anwohner des Lichtenfelder Rings einen Specht abgeschossen; befragt, warum er das getan habe, erklärte der aufgebrachte Mann, das Tier hackte nun schon seit geraumer Zeit Löcher in seine Hauswand­dämmung.

 Die Geschich­te ist nicht nur für das wie im Corona-Jahr 2020 deutlich wurde, ohnehin problematische – Verhält­nis von Mensch und Tier vielsagend, son­dern auch für das von Bauen und Natur: Um den Klimawan­del einzudämmen und Energie zu sparen, wurden in den vergangenen Jahren Millionen von Be­tonbauten mit Wärmedämmverbundsystemen eingepackt, die oft aus Styropor waren und später als Sondermüll entsorgt wer­den müssen; man kann sagen, dass "ökologisch bauen" in Deutschland meistens bedeutet, Betonkisten in Rohölprodukte einzupacken, mit dem Ergebnis, dass am Ende die Bewohner die klapprigen Fassaden mit Waffen gegen die Natur vertei­di­gen. ........

 

B) Ein Haus aus dem Drucker

Für die einen ist es Spinnerei, für andere ein Meilenstein des Bauens, für Fabian Rupp einfach nur "cool". Der Bau­nternehmer, der mit seinem Bruder Sebastian im bayeri­chen Pfaffenhofen einen 30-Mitarbeiter-Baube­rieb führt, wagt etwas in Deutschland noch nie Dagewe­enes; Im nahe gelegenen Örtchen Wallenhausen bauen - besser: drucken - die Brüder das erste Mehrfamilienhaus Deutschlands mit einem 3D-Betondrucker.


Die Wände wachsen nicht mehr Stein auf Stein. Stattdes­en steht um die Baustelle herum ein Gerüst mit einem beweg­lchen Mittelarm. Ari dem hängt ein Druckkopf, der unauf­örlich hin- und herfährt und dabei Betonwürste aufeinan­erschichtet. Zwei Helfer nur benötigt der Drucker. Geht alles nach Plan, dann ist der Rohbau für das Fünffamilien­haus mit seinen 380 Quadratmeter Wohnfläche in sechs Wochen fertig.......

Die beiden Artikel können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. -Bitte hier anklicken / P pdf 856 -

 

 

 

15. April / 11. November 2020 /bauingenieur24.de / Technische Uiversität München

Neuer Schub und neues Institut für Künstliche Intelligenz im Bauwesen

.......Das international anerkannte KI-Know-how der TU Darm­stadt soll in Zukunft auch für die Bauwirtschaft nutzbar werden. Dazu hat die Hochtief-Gesellschaft Nexplore eine zunächst auf vier Jahre angelegte Forschungspartnerschaft mit der Technischen Univer­sität Darmstadt geschlossen. Im Zentrum der Zusam­menarbeit steht die Frage, wie sich Künstliche Intelli­genz in der Bauindustrie einsetzen lässt.......

.......Die Nemetschek Innovationsstiftung fördert an der Tech­nischen Universität München (TUM) in den kommenden 10 Jahren mit rund 50 Millionen Euro ein weltweit ein­maliges Forschungs- und Lehrinstitut zur Künstlichen Intelligenz im Bauwesen......

Die vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nebgenstehenden Links aufrufen, Bitte hier anklicken P pdf 855

3. November 2020

Metropolengespräch des AIV: Vision Schinkelplatz - Die Bauakademie als Zukunftsort Europas!

...........Insoweit müsse jetzt mit der Ausführungsplanung begonnen werden, wobei auf zahlreiche Unterlagen zurückgegriffen werden könne. Ein freier offener Architektur- oder Realiserungswettbewerb wäre daher nicht erforderlich, zumal wieder Ergebnisse zu erwarten wären, deren Spannbreite zwischen Rekonstruktion, Interpretationen wie Schinkel heute bauen würde bis zu zeitgenössischen Architekturen reichen könnten. Am Schlossvorhaben solle man sich ein Beispiel nehmen, wobei allerdings ein Kompromiss von Rekonstruktion des Äußeren und moderner Fassade (Ostseite des Schlosses) zu ver­meiden wäre. .....Den vollständigen Text können Sie durech Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen (pdf 20201104). Bitte hier anklicken.

13. September 2020, Der Tagesspiegel, Harald Markenstein / Föderverein Bauakademie: Anmerkung

Legal, illegal und so weiter…..

............

Die Besetzung des Direktorenpostens bei der Bauakademie scheiterte ebenfalls vor Gericht. Der vom Senat bestimm­te Direktor hatte als Qualifika­tion hauptsächlich seine Eigenschaft als verdienter SPD-Politiker vorzuweisen. Für die Leitung einer Bauakademie scheint dies nicht ganz zu reichen, man wird ihn wohl zum Senator machen müssen...........

 

B) Anmerkung

Aus der  spannenden Glosse „Legal, illegal, und so weiter“ sei der Punkt Bauakademie aufgegriffen. So wie es Herr Martenstein schreibt, könnte es gewesen sein, doch es ist so nicht der Fall. Frei nach Fontane, das The­ma Bauakademie ist in Berlin „ein weites Feld“ voller Widersprüche und Überraschungen. 

Die Texte der Glosse und der Anmerkung können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken - P pdf 853 -

 

10. September 2020 AfA. Aktiv für Architektur / Prof. Oswalt und Förderverein Bauakademie

Trotz Neuausschreibung bleibt Bauakademie ein Instrument der Politik

Die Aufgrund des Urteils des Landesarbeitsgerichts Berlin vom 12. Juni 2020 erfolgende Neuausschreibung der Lei­tung der Bundesstiftung Bauakademie ändert wenig an dem Grundproblem der Stiftung, welches mit dem Urteil offenkundig geworden ist. Die Bundesstiftung Bauaka­de­mie ist laut Gerichtsurteil „nach den Regeln der Satzung im Sinne einer fortbestehenden staatlichem Beherrschung ausgestaltet. Der Bundesrepublik Deutschland als Stifte­rin, vertreten durch die Bundesregierung, diese vertreten durch die Bundesministerien kommt ein fortbestehender maßgeblicher Einfluss im Sinne einer möglichen Durch­setzung wesentlicher Entscheidungen zu. Es besteht eine finanzielle und personelle Abhängigkeit, ein ‚Durch­re­gieren‘ im o.g. Sinne ist möglich.“..........................................Es wäre notwendig, die Strukturen von Kulturinstitutionen dahin zu ändern, dass ihre Auf­sichtsgremien zumindest zur Hälfte von Fachleuten und evtl. anderen unabhängigen Akteuren besetzt sind. 

Anmerkung des Fördervereins Bauakdemie: Schon die Überschrift des Artikels unterstellt, daß es sich um eine falsche Sache handele. Vielmehr soll die Bundesstiftung Bauakademie einen Rahmen für die Ar­beit einer Institution bilden, die für die Zukunftsfä­hig­keit der Wertschöpfungskette der Baube­reiche, die einen der höchsten Beiträge zum Brut­to­sozialprodukt leisten. von hoher Bedeutung ist. Bislang war es der privaten Wirt­schaft nicht gelungen, eine derartige Insti­tution zu schaffen. .....................................Zusammenfassung: 

Es kommt jetzt darauf an, die Kräfte zu bündeln, und ziel­ge­rich­tet die Bauakademie wieder zu errichten und „die Bundesstiftung Bauakademie beim Aufbau einer einzigar­tigen  Institution rund um das Thema Bauen  im 21. Jahr­hundert zu unterstützen“ (Zitat aus Stellenaus­schreibungen der Bundesstiftung Bau­aka­demie).   Die jeweiligen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. (Bitte hier anklicken - P pdf 852 -).





 

Süddeutsche Zeitung, 9. September 2020, Jörg Häntzsdchel

"Fatale Schwäche" und Anmerkung

Es geht weiter im Streit um die Direktion der Bauaka­demie: Die Stelle, für die ursprünglich ein SPD-Abge­ordneter vorgesehen war, wird neu ausgeschrieben.

Nach einem Jahr wütender Proteste und mehrerer Ge­richts­verfahren fügt sich die Bundesstiftung Bauakademie ins Unvermeidliche: Die Direktorenstelle, für die ur­sprüng­lich der SPD-Abgeordnete Florian Pronold vorge­sehen war, wird neu ausgeschrieben. Das gab am Mitt­woch der Stiftungsrat der Bauakademie bekannt. Die Que­relen um Pronolds Ernennung und die dadurch verlorene Zeit haben das Projekt in eine existenzielle Krise gebracht. Sparhaushalte, die kommenden Wahlen und der stark abgeflaute politische Rückenwind drohen, ihm das letzte noch verbliebene Leben zu nehmen, wenn sich nicht sehr bald eine inhaltliche und personelle Perspektive findet.........Den vollständigen Artikel sowie die Anmerkung können Sie duirch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (P pdf 851)