Presseveröffentlichungen

Presseveröffentlichungen

BK 0420 konstruktiv

Deutschland braucht die Institution Bauakademie

Die Entscheidung zum Wiederaufbau der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel ist vor gut vier Jahren gefallen. Der Deutsche Bundestag hat dafür die erforderlichen Finanzierungsmittel in Höhe von 62 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und bekennt sich somit auch zur historischen Mitte von Berlin. Mit der Errichtung des Gebäudes erhebt sich natürlich zugleich die Frage nach seiner Nutzung und dem Aufbau einer Institution zur Förderung und Forschung der Bereiche der Wertschöpfungskette Bauen in unserem Land. Will man diese Frage beantworten, ist es notwendig, zunächst einen Blick zurück in die Geschichte der Akademie zu werfen, reicht sie doch zurück bis in das 18. Jahrhundert. Die Entwicklung der Städte und der Bau aller Arten von Gebäuden zählten zu den wichtigsten Aufgaben des aufstrebenden Preußens. Und so war nur logisch, dass der preußische König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1799 das Statut der KöniglichPreußischen Bauakademie zu Berlin erlassen hat. Im Jahre 1836.........................Den ausführlichen Artikel können Sie dirch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken P psd 599 VI).

16.12.2020, BauNetz, Florian Heilyer / Förderverein Bauakademie

Berliner Bauakademie Zur Neuausschreibung des Direktorenpostens und Anmerkungen des Fördervereins Bauakademie

 

Vor fast genau einem Jahrendete die erste Ausschreibung zur Besetzung der Gründungsdirektion der Bundesstif­tung Bauakademie. Die Entscheidung für Staatsse­kre­tär Florian Pronold rief breite Kritik hervor, in einem Offe­nen Brief forderten 600 Unterzeichner*innen aus der Kul­tur-, Museums- und Architekturwelt, die Wahl zurück­zunehmen. Statt einer politischen Entscheidung folgten Klagen und Gegenklagen, doch der Stiftungsrat blieb selbst dann passiv, als der designierte Direktor seinen Rücktritt anbot. Die Klage eines Mitbewerbers gegen die Besetzung wurde stattdessen bis zur zweiten Instanz durchgefochten, wo ihr stattgegeben wurde....

 

 Anmerkung

.............Den Äußerungen von Herrn Heilmeyer, die den Eindruck erwecken,  dass entweder alles offen sei, oder die han­delnden Stellen nicht wüssten, was sie täten,  stehen je­doch entgegengesetzte Veröffentlichungen des BMI und der Bundesstiftung Bauakademie gegenüber, die das künftige Aufgabengebiet der Bundesstiftung beschreiben. So ist es auch in der aktuellen Stellenausschreibung................

 

Die vollstzändigen Text der Veröffentlichung im BauNetz und zur Anmerkung können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken.  (P pdf 20201221)

 

 



15. Dezember 2020, BauNetz, Friederike Meyer / 17. Dezember 2020, Der Tagesspiegel, Christiane Peitz

Kollision im Humboldt Forum / Hinweis zur Bauakademie

A) Kollision im Humboldt Forum

Das Schloss ist fertig. So sehr seine Intiatoren jahre­lang auf diesen Satz hinge­fiebert haben, so viel Kopf­schütteln verursacht das Pro­jekt noch immer bei seinen Kritikern. 18 Jahre nachdem der Bundestag mit 380 zu 133 Stim­men für den Wie­deraufbau des 1950 ge­spreng­ten Stadt­schlosses stimmte, und zwölf Jahre nach dem Wettbe­werbs­entscheid  zugunsten des Entwurfs von Franco Stella aus Vicenza öffnet der teu­erste Kulturneubau der Republik, der offiziell Humboldt Forum heißt. Um das Bauwerk kommt niemand herum. Nicht nur wegen der barockgetreu nachgebauten Fas­saden von Andreas Schlüter und der unübersehbaren Kuppel, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass dieser von Rekonstruktions­freunden um Wilhelm von Boddien initiierte, auf 105 Millionen Euro privater Spenden basierende und zum Großteil staatlich finanzierte Repräsentationsbau auf prominentem Terrain steht......Zum Weiterlesen bitte den nebenstehenden Link anklicken. Bitte hier anklicken (P pdf 20201215a). 

 

B1) Schloss mit Debatten

We hältst du es mit dem Schloss?, laute seit über zehn Jahren die leidenschaftlich diskutierte Gretchenfrage, so der SPD-Abgeordnete Eckhard Barthel im Parlament. Das war 2002, vor , dem Bundestagsbeschluss zum Wiederaufbau. Man diskutierte über die kulturelle Identität der Republik, über die Unterbringung der Ethnologischen Sammlungen als begrüßenswerten "Dialog der Kulturen" und über die Architektur. Zum  Weiterlesen bitte den nebenstehenden Link anklicken. Bitte hier anklicken (Pdf 20201218).

 

B1a)  Leserbrief an den Tagesspiegel

Der Leitartikel auf Seite 8 Ihrer Ausgabe vom 17. Dezember „Schloss mit Debatten“ entspricht leider einem gewissen Mainstream, ist auch unsachlich und ein zusammenfassender Auszug aus früheren Artikeln. Es gibt unter­schied­liche Auffassungen zur Sinnfälligkeit von Rekonstruktionen. Warum ist es aber nicht möglich, bei gegenteiliger Ansicht das jetzige Ergebnis der weit­gehenden äußeren Rekonstruktion zu respektieren. Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken

6. Dezember 2020, Der Tagesspiegel, Prof. Falk Jaeger / Förderverein Bauakademie

Zwei Schritte vor, einer zurück / Kommentare und Erwiderung

Die Bundestiftung Bauakademie nimmt einen neuen Anlauf. Die Gründungsdirektion ist erneut ausgeschrieben.

Die geplante Bauakademie steht unter keinem guten Stern. Mit dem Wiederaufbau von Schinkels Bauakademiegebäude, vom Bundestag beschlossen und anschubfmanziert, und mit der Einrichtung der haben es die Beteiligten nun nicht mehr eilig. Die Bestallung des Gründungsdirektors war gescheitert; weil sich die Findungskommission über die Ausschreibung hinweggesetzt hat. Die fast ausschließlich mit politischem Personal besetzte Kommission habe einen der Ihren, den fachfremden Berufspolitiker Staatssekretär Florian Pronold, gekürt, der nicht die geforderten QualifIkationen mitbringe, so der Vorwurf. ........Den vollstänsdigen Text können Sie durch Anklicken des nebensteheden Links aufrufen. Bitte hier anklicken P pdf 865).


Zum Artikel im Tagesspiegel vom 6. Dezember 2020: Zwei Schritte vor, einer zurück: 
A) Schreiben an Herrn Prof. Dr. Falk Jaeger 
B) Entgegnung von Herrn Prof. Dr. Falk Jaeger
C) Aus der Antwort zu B
Die vorstehenden Texte (A bis C) können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken (P pdf 865Tsp)

2. Dezember 2020, competitionline, Carlo Sporkmann

Stellenausschreibung mit Lücken / Lebkuchenwettbewerb

Ein Jahr nach der für ungültig erklärten Besetzung des Direktor*innenpostens für die Bundesstiftung Bauaka­demie ist die Position erneut ausgeschrieben worden. Dabei wurde das Stellenprofil merklich abgeschwächt. Forderte die im Juni vergangenen Jahres publizierte Jobanzeige beispielsweise, dass „der/die Kandidat*in (m/w/d) über ein abgeschlossenes, für die Themen der Bauakademie relevantes universitäres Hochschul­stu­dium“ verfügen soll, ist nun lediglich von einem „abge­schlossenen Universitätsstudium“ die Rede. Auch sollt­en Kandidat*innen 2019 in der „Welt des Bauens ange­sehen“ sein sowie Erfahrungen mit „Projekten und For­maten mehrdimensionaler Kommunikation (Mu­seen, Ausstellungen, Messen, Festivals und Konferen­zen)“ haben. Zum Aufruifen des vollständigen Artikels bitte den nebenstehenden Link anklicken. Bitte hier anklicken (P pdf 866 Seiten 1 und 2)

Die Leipzig-Charta: Basis für integrierte Stadtentwicklung

.Die Leipzig-Charta als politischer Wegweiser

Städte und Gemeinden sind Ausgangspunkt und Ziel nach­haltiger Entwicklung, von demokratischer Kultur, Regie­rungsführung und Verwaltungsorganisation. Engagierte Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entwickeln gesellschaftliche, wirt­schaftliche und umweltbezogene Innovationen. Sie teilen ihr Wissen im fachlichen Austausch und inspirieren an­hand beispielhafter Projekte andere dazu, in ihren Städten selbst innovative Wege der ko-produktiven Stadtent­wick­lung zu gehen. Dabei setzen sie sich besonders intensiv mit den Herausforderungen des Klimawandels, der zuneh­menden Ressourcenknappheit, dem demografischen Wan­del, sozialer Ungleichheit und einer sich immer schneller wandelnden wirtschaftlichen Basis auseinander. Die Lei­pzig-Charta von 2007 und ihr Nachfolgedokument von 2020 betonen zentrale Aspekte einer nachhaltigen, inte­grie­rten Stadtentwicklungspolitik, die soziale, ökonomi­sche und ökologische Ziele miteinander verbindet. Eine solche Politik berücksichtigt alle relevanten Interessen und Beteiligten in der Stadtentwicklung und bringt sie – mit dem Ziel des Gemeinwohls – in einen räumlichen, sekto­ralen und zeitlichen Ausgleich.

Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken -P pdf 864)