Presseveröffentlichungen

Presseveröffentlichungen

8. September, Wolfgang Schoele

Das verlorene Herz Berlin-Mitte und Bauakademie

Das verlorne Herz
Berlins historische Mitte / Alter Glanz und neue Ideen

A) Mitte! Benedikt Goebel: Mitte! Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis zur Gegenwart.
Ein Buch zeichnet die Zerstörung des historischen Stadtkerns von 1850 bis zur Gegenwart nach – ein wichtiger Beitrag in der Debatte zur Zukunft der alten Berliner Mitte. 

B) Preußens erster Gewerbebau
Schinkels Bauakademie soll als Gebäude für nachhaltiges Bauen rekonstruiert werden – das Original war geradezu revolutionär.
Die Bauakademie  als Vorbild der Gewerbebauten “ Mit diesem  Back­steingebäude begönne der serielle Industrie- und Gewerbebau, nicht nur in Berlin, sondern in ganz Preu­ßen und darüber hinaus. Der Bau war schiere Revo­lution, und dieses Erbe gälte es fortzusetzen und zu überwinden“. 

 

Die Artikel A und B können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 744)





Tagesspiegel 16.8.1996, Bernhard Schulz

Ein Blick zurück und nach vorn: Das Vorbild der Gewerbebauten

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Ein Gemälde von unbekannter Hand zeigt "Die Allge­meine Bauschule im Gerüst". Es ist dies im besten Sinne ein Dokument. Daß ein einge­rüs­teter Neubau eines Gemäldes für würdig erachtet wurde, belegt die Bedeu­tung. die diesem Neubau in den Augen der Zeitgenossen zukam. Schinkel hatte Berlin bereits mit seinen bedeu­tendsten Werken aus klassi­schem Geist geschmückt, mit der Neuen Wache, dem Schauspiel­haus. dem Alten Museum. Nachdem er die Friedrichs­werdersche Kirche auf königliches Geheiß noch in gotischen, aber schon aufs Äußerste reduzierten For­men errichtet hatte. ent­stand nun in unmittelbarer Nachbarschaft von 1832 bis 1836 das Gebäude der "Allgemeinen Bauschule", das die eigentliche Bauaka­demie beherbergen sollte wie auch die Oberbaudepu­tation. der Schinkel vorstand; dazu die Dienstwoh­nung sowie vermietbare Ladenlokale im Parterre. Was Schin­kel als  Chefarchitekt Preußens baute. war allein schon dadurch wegweisend. Aber den Zeitgenossen war bewußt, daß hier etwas Neues ent­stand. daß sich in der ebenso eindrucksvollen wie herben Backstein­hülle verbarg. Ein Lexikon nannte das Haus 1839 "in pracht­voller Weise den Charakter der Industrie reprä­entie­rend". Wohlgemerkt, die Bauakademie war eine Schule und eine Bibliothek – keine Fabrik. Aber der Weg war gewiesen. für die aufkeimende Industrie Preu­ßens. der Schinkels Freund Peter Beuth als ober­ster Ge­werbe­förderer des Staates zur Seite stand. für die Unter­neh­mer. die bald nach geeigneten – und das heißt be­liebig  wiederholenden und abzuwandeln­den – Baufor­men für ihre Gewerbebetriebe suchten. Aber nicht zu­letzt auch der Schul- und Anstaltsbau nahm seinen Aus­gang bei Schinkels Bauschule; und noch der festliche Palazzodes heute so genannten Martin-Gropius-Baus. des Kunstge­werbemusums von 1877/81 zollt dem schlichteren Vor­bild seinen Respekt.....Zum Aufrufen des Artikels bitte hier anklicken (P pdf 741)

1. September 20187, Der Tagesspiegel, Reinhart Bünger

Auf der Suche nach dem öffentlichen Wohnzimmer

...........Um die Neugestaltung der Berliner Mitte, um die Bele­bung des alten Stadtzentrums wird seit Jahren gerungen. per öffentliche Dialog darüber sei aber ,;faktisch zum Erliegen gekommen", warf die Berliner CDU dem Senat, vor allem aber Berlins zuständiger Senatorin für Stadtent­wicklung, Katrin Lompscher (Linke), vor. Sie verschleppe die Diskussion aus , ideologischen Gründen, so hieß es mit Blick auf die Stadtdebatte "Alte Mitte neue Liebe". Das "Erbe der DDR-Moderne" ist der CDU ein Dorn im Auge, sie möchte die Mitte zu einem "Ort der Demokratie" ma­chen. In der vergangenen Woche strafte Lompscher ihre Kritiker in dieser Angelegenheit Lügen und lud zu einer neuen Phase des Bürgerdialogs ein. .....(Zum Lesen des vollständigen Artikels bitte diese Zeile anklicken (P pdf 743).

20. August 2018, Berliner Zeitung Maritta Adam-Tkalec

Krawall in der Stadtwerkstatt: Was soll nur aus der Alten Mitte werden?

Der Startschuss für die neue Phase des Bürgerdialogs über die Neu­gestaltung der Alten Mitte geriet am Freitagabend zu einem Granaten-Rumms, und man ahnt, warum die einladende Senats­verwaltung für Stadtentwicklung den Veranstaltungsort an der Karl-Liebknecht-Straße 11 für vier Jahre mit Verlängerungsoption mietet....Den vollständigen Artikel können Sie durch Aufrufen dieser Zeile aufrufen (Z pdf 496).

10. August 2018

A) Wiederaufbau der Bauakademie: Möglichst viel Schinkel - taz.de B) Stellungnahme des Fördervereins Bauakademie

.................Nun hat sich auch Katrin Lompscher (Linke) in die Debat­te eingemischt. „Der Realisierungswettbewerb für das zukünftige Gebäude soll die Vorgaben Schinkels an Bau­körper, Struktur und Fassade berücksichtigen“, so die Bausenatorin in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des grünen Abgeordneten Daniel Wesener. „So viel Schinkel wie möglich“ nennt Lompscher das und ver­weist darauf, dass eine Rekonstruktion keine bloße Kopie wäre. „Wesentliche Teile des Baudekors sind im Original erhalten.“....Bitte hier anklicken, um den vollständigen Artikel und die Stellungnahme aufzurufen (P pdf 719)

24.7.2018: Tagesspiegel: Soviel Schinkel wie möglich

24.7.2018: Soviel Schinkel wie möglich: Ein Zwischenruf von Prof. Dr. Bodenschatz und Ephraim Gothe (Datei Ppdf 702BG) Die Datei können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen 
Prof. Dr. Harald Bodenschatz (Stadtsoziologe, TU Berlin) und Ephraim Gothe (Bezirksstadtrat Berlin-Mitte, SPD) sind im Vorstand des Architekten- und Ingenieur- Vereins zu Berlin tätig, dessen Mitglied von 1829 bis 1841 auch Karl Frikedrich Schinkel war.