Aktuelles

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2.11.2016

Leserbrief des Fördervereins an den Tagesspiegel

Leserbrief zum Beitrag von Herrn Prof. Dipl.-Ing. Kollhoff im Tagesspiegel vom 31. Oktober 2016 zum Wiederaufbau  und Nutzung der Bauakademie .........Den Brief bitte hier durch Anklicken aufrufen 
Siehe auch weitere Presseveröffentlichungen siehe Aktuelles Seite 3 

11. / 12. 14. / 22. / 23. / 31. Oktober 2016: Wiederaufbau der Bauakademie: Schinkel neu denken / Schatzhaus oder Denkfabrik / Minimalismus in Backstein / Angebot von Herrn Wall / Stellungnahmen vom Förderverein und vom AIV

I) Vollendung der Mitte: Berlins Bauakademie sollte wieder errichtet werden. Beitrag im  Tagesspiegel  von Herrn Prof. Dr. Parzinger (11. Oktober 2016) und ergänzender Bericht, der am Folgetag im Feuileton veröffentlicht wurde.

II) Minimalismus in Backstein: Beitrag von Herrn Prof. Kollhoff (Präsident des Vereins Internationale Bauakademie Berlin) im Tagersspiegel vom 31.10.2016.

Zu I und II) Die Stellungnahmen des Fördervereins / der Errichtungsstiftung Bauakademie entnehmen Sie bitte der der Datei P pdf 590 - Punkte D und F -bitte hier anklicken 

Siehe auch Leserbrief des Fördervereins an den Tagesspiegel (bitte hier anklicken -20161101a1-)

III) 14.10.2016: Stellungnahme des AIV:  Der Vorschlag von Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, jetzt den Wiederaufbau der Bauakademie anzupacken, kommt zur rechten Zeit. Denn mit der absehbaren Fertigstellung des Humboldt Forums und den anderen Bauprojekten auf der Spreeinsel wie auf dem Friedrichswerder wird dieser verbindende zentrale Teil der Berliner Mitte wieder eine urbane Zukunft erhalten. Überlegungen, die Bauakademie zu rekonstruieren und dort eine baukulturelle Institution zu verankern, gab es schon bald nach dem Fall der Mauer, vor allem in den Jahren 1992 bis 1996. Jedoch fehlten bislang nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch die letzte Entschlossenheit in Politik und Verwaltung, diese bauliche, städtebauliche und institutionelle Lücke zu schließen......Rufen Sie den Artikel bitte durch Ankilickebn dieser Position auf. (P pdf 595)

IV) Der Berliner Unternehmer und Mäzen Hans Wall erwägt eine Spende zur Rekonstruktion des Schinkelschen Meisterwerks am Werderschen Markt / Haus als Schule für Design und Architektur...

Sein Traum von der Bauakademie: Hans Wall erwägt eine 50 Millionen-Spende.Schon 2008 wollte der Berliner Unternehmer Hans Wall zum Retter der Schinkel'schen Bauakademie werden, da­mals bot er eine Spende von 20 Millionen Euro für die Wie­dererrichtung an. Geschehen ist seitdem nichts, bei anderen Gelegenheiten offerierte Wall 15 Millionen Euro zu wenig, hieß es seitens des Landes Berlin. Die Bauaka­demie-Idee verschwand hinter Planen - eine Fassaden-Attrappe, bis heute. Nun unternimmt der Geschäftsmann, dessen Unternehmen vor allem mit Stadtmöblierung und Außenwerbung Umsätze macht, einen neuen Vorstoß Richtung  Bauakademie.
Inzwischen hat Herr Wall seine Ausführungen in der Berliner Zeitung modifitiert. An einem Bauakademieprojekt ist er weiterhin interessiert, wobei die Bedingungen noch zu verhandeln wären. Siehe Pdf-Dattei 593).

Neues Leben im Herzen der Stadt Fortsetzung zu Datei Z pdf 359

Frankfurt hatte lange keine Mitte. Heute feiert die Altstadt zwi­schen Dom und Römer Richtfest. Die Kritik an dem Projekt ist fast verstummt. Das ist gut so. Die Therapie scheint anzuschlagen. 

Altstadtbaustelle glänzen. Auf dem Gerüst vor dem wiederauf­erstehenden Fachwerkhaus "Goldene Waage" legen Handwerker letzte Hand an. Golden glitzern die Blätter auf den schmiede­eisernen Ziergittern über den Fensterbögen. Die Fachwerkbalken des Hauses wurden frisch im Farbton "Englisch Rot" gestrichen. Vermutlich nicht zum ersten Mal feiert die 1619 errichtete und 1944 im Bombenhagel zerstörte "Waage" das Richtfest. Der Brauch, das Aufrichten des Dachstuhls mit einem Trinkspruch zu begehen, lässt sich bis ins Mittelalter belegen.....Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 359.1)

A) 26.03.2015, Rainer Schulze / B1) 04.07.2014, Marc Jordi / B2/C)/D /E/F 11./20. /22. April 2/ 5. / 12. Mai 2015: Dieter Bartetzko / Fortsetzung Z pdf 359.1

Frankfurt am Main: Aus alt mache eine neue Stadt

A) Die Sprache der Ingenieure ist nüchtern, sie kann entzaubern. Auch ein zierliches Gebäude wie das "Haus Esslinger", dessen Vor­geschichte älter als sechshundert Jahre ist, hat im Jargon der Baustelle einen ziemlich handfesten Namen. Für die Männer, die die Frankfurter Altstadt wieder aufbauen, ist das gotische Fach­werkhaus, in dem einst Goethes Tante Johanna Melber wohnte, schlicht das "HdL Zwo".......

B1) In Frankfurts historischer Mitte entsteht ein Stadtquartier auf alten Grundrissen. Das klingt nach Enge. Doch gerade von diesem Beispiel könnte Berlins Stadtmitte profitieren. Die wird nämlich leergefegt..... Bitte den Text durch anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf-306) 

B2) Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Mit diesem magisch knap­pen Satz beginnt Thomas Manns Tetralogie "Joseph und seine Brüder". Trotz des Abstands von Jahrtausenden, so macht der Dichter im folgenden Vorspiel deutlich, erkennen wir uns in den Protagonisten der ersten Hochblüte ·unserer Kultur, in ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten, Ängsten und Triumphen wieder. Sie waren, so Thomas Mann, "Menschen wie du und ich - einige träumerische Ungenauigkeiten ihres Denkens in Abzug gebracht".

C) Mit dem Vorhaben, zwischen Dom und  Römer auf der Abbruch­brache des Frankfurter Technischen Rathauses einen winzigen Teil der zerstörten Altstadt nachzubauen, kehrte auch ein altge­dientes Vorurteil zurück: Nicht nur seien die Rekonstruktionen und Neubauten auf den historischen Parzellen, so die Gegner des Projekts, Ausgeburten hoffnungslos kitschiger Nostalgie. Noch schwerer wiege, dass man die verheerenden baulichen Zustände von einst wiederhole.

D) Im April 1952 geschah beim Durchbruch der neuen Ost-West-Achse, der klaffend breiten Ber­liner Straße, durch die Trümmerhalden der Frank­furter Altstadt etwas Außergewöhn­li­ches: Plötzlich stoppten die Pressluftbohrer, Ab­riss­birnen und Bulldozer Denn beim Abbruch der Ruine eines gründer­zeit­lichen Geschäftshauses war in deren Erd­ge­schoss unvermutet  ein gotisches Gewölbe auf­get­aucht. Sensibilisiert durch die Verluste an letz­ten erhaltenen histo­rischen Bauten, die zuvor durch überhastete ,Ab­brü­che und mangelnde Bausicherung verursacht worden waren, verstän­digten die Bauarbeiter die zuständigen Behör­den.

E) Wie umgeht man architektonische Entgleisungen? Zurück­hal­tung  als städtebauliche Tugend beim Neubau der Frankfurter Altstadt
Wer an Architekturwett­bewerben teilnimmt, will, ja muss auffallen. Dieser Zwang sorgt für Qualität, führt nicht selten aber auch zu Effekthascherei, die ihrerseits wiederum Überreizung hervorruft. Ein Paradebeispiel dafür bietet Frankfurts Saal­gasse, entworfen von an­gesehenen Architekten aus ganz Europa. Sie ent­stand in den achtziger Jah­ren auf den ungefähren Grundzügen einer histo­rischen Hauptgasse als Mu­stersammlung postmo­derner Stadthäuser zwi­schen Dom und Römer.

F) Satteldächer sind kein Sündenfall 
"Das ist das Haus vom Nikolaus." Ob Kinder noch diesen Vers spre­chen? Und dazu die begleitenden Striche zeichnen, die am Ende des Reims ein Quadrathaus mit Satteldach ergeben? Archi­tekten jedenfalls kennen diese Form als: Umriss der sogenannten Urhütte, des mutmaßlichen Prototyps allen Bauens, der durch Architekturtheorien geistert, seit es sie gibt.
Bitte die Texte A, B1/C/D/E/F) durch anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 359); Fortsetzung Z pdf 359.1 - bitte anklicken Die  Dateien wurden vom Verein Forum Stadtbild Berlin freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

Fortsetzung und weitere Berichte (bitte die nachstehenden Zeilen jeweils ankreuzen

1) Datei Z pdf 359.1
2) Detei Z pdf 306
3) Datei Z pdf 402oA auf der Seite Verschiedenes

27. April 2016, 18h30: 43. Berliner Lichtbilderabend zum Schinkelplatz und zur Bauakademie

Details siehe Seite Veranstaltungen. Zum Aufrufen bitte hier anklicken.

18. August 2017, Maritta Tkalec / Mike Wilms

18. August 2017: Berliner Zeitung / Berliner Kurier: Alte Mitte, neue Größe und neue Chancen / Schönheits-OP, Senat will Bürger entscheiden klassen

A)      Eine Kurskorrektur in der Debatte um die langfristige Ge­stal­tung Mitte Berlins hat stattgefunden. Sie behebt einen gravie­renden Man­gel, der die Überlegungen zum wich­tigsten, wertvollsten Stadt­raum Berlins bisher in Ketten legte: die Verengung auf einen 200 Meter mal 650 Meter großen urba­nen Leerraum unter dem Fernsehturm - ein Bruchteil der etwa einen Quadratkilometer umfassenden histori­schen Mitte.....

B)    Wie soll das komplette historische Stadtzentrum neu gestaltet werden? 
Die Bausenatorin greift zum Skalpell: Katrin Lompscher (Linke) will der Berliner City eine Schönheits-OP ver­passen – und alle Berliner dürfen mit-operieren! Zwei Jahre nach dem Bürgerdialog über die Frage, ob das Rathausforum im historischen oder modernen Stil um­gestaltet werden soll, geht es jetzt um das ganze ur­sprüngliche Stadtzentrum. Wie sollen der Alex, das Marx-Engels-Forum, die Fischerinsel in Zukunft aus­sehen?


Zum Lesen der beiden Berichte bitte hier anklicken (P pdf 668)